Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach meldet eine prestigeträchtige Partnerschaft mit dem Formel-1-Team McLaren Racing – doch die Börse zeigt sich unbeeindruckt. Im Gegenteil: Die Aktie setzt ihren Abwärtstrend fort und notierte zuletzt bei 21,21 Euro. Die Diskrepanz zwischen operativen Erfolgen und Kursentwicklung könnte kaum größer sein.

Die wichtigsten Fakten:
* Neue mehrjährige Partnerschaft mit McLaren Racing ab Saison 2026
* Aktienkurs rutschte zwischenzeitlich auf 20,98 Euro ab
* UBS bestätigt "Neutral" mit Kursziel 19,60 Euro – unter aktuellem Niveau
* 12-Monats-Performance: -47,89%

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Formel-1-Deal verpufft

Ab 2026 wird Puma das McLaren-Team ausstatten und eigene Kollektionen für das Team entwerfen. Solche Kooperationen im margenstarken Motorsport gelten normalerweise als Imagegewinn mit hoher medialer Reichweite. Die globale Präsenz in einem der populärsten Motorsport-Events sollte der Marke zusätzlichen Schub verleihen.

Die Marktreaktion fiel jedoch ernüchternd aus. Statt eines Kursanstiegs gab das Papier im XETRA-Handel nach. Offenbar reichen prestigeträchtige Meldungen allein nicht aus, um das verlorene Anlegervertrauen zurückzugewinnen.

Analysten bleiben skeptisch

Die Schweizer Großbank UBS belässt ihre Einstufung bei "Neutral" mit einem Kursziel von 19,60 Euro. Das liegt spürbar unter dem aktuellen Kurs und signalisiert weiteres Abwärtspotenzial aus Sicht der Analysten. Die zurückhaltende Bewertung zeigt: Einzelne operative Erfolge werden vom Markt nicht als ausreichend gewertet, um die fundamentale Bewertung zu stützen.

Das schwierige Marktumfeld für Sportartikelhersteller und Bewertungsfragen scheinen derzeit schwerer zu wiegen als positive Einzelmeldungen. Mit einer annualisierten Volatilität von 75 Prozent bleibt das Papier ein nervöses Investment – die Jahresperformance von minus 48 Prozent spricht eine deutliche Sprache.

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