PUMA dreht an der Marketing-Schraube: Zum 1. Januar 2026 übernimmt Nadia Kokni den Posten der Vice President Global Brand Marketing. Die neue Spitzenfrau berichtet direkt an Chief Brand Officer Maria Valdes und verantwortet künftig die weltweite Markenstrategie des Herzogenauracher Sportartikelherstellers.

Verstärkung aus der Luxusliga

Kokni bringt beachtliche Referenzen mit: Zuletzt trieb sie als Senior Vice President of Global Marketing & Communications bei Hugo Boss die digitale Transformation voran. Davor sammelte sie Führungserfahrung bei JD Sports, H&M, adidas und Tommy Hilfiger. Eine Vita, die zeigt: Hier kommt jemand, der weiß, wie man globale Marken in der Schnittmenge zwischen Sport, Mode und Lifestyle positioniert.

Der Zeitpunkt der Ernennung ist kein Zufall. PUMA hat seine Organisation kürzlich umgebaut und Brand-Marketing, Produktentwicklung, Creative Direction, Innovation und Go-to-Market in einer einzigen globalen Einheit gebündelt. Valdes führt diese Neustruktur – und mit Kokni holt sie sich nun die oberste Marketingchefin ins Boot.

Schärferer Fokus auf Produktgeschichten

Was erwartet PUMA von der Neuen? Valdes formuliert es deutlich: "Klarere Produktgeschichten erzählen, stärkere Markenbegehrlichkeit erzeugen und tiefere Beziehungen zu Konsumenten aufbauen." Die Ambition ist erkennbar – PUMA will das Storytelling rund um seine Produkt-Ikonen und Innovationspipeline verschärfen.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Puma?

Kokni selbst sieht die Chance, PUMA "an der Schnittstelle zwischen Sport, Kultur und Performance" zu positionieren. Mutige, aussagekräftige Geschichten sollen die nächste Wachstumsphase beschleunigen, so ihr Anspruch.

Teyssier geht

Die Kehrseite der Personalie: Richard Teyssier, der bisherige Amtsinhaber, verlässt das Unternehmen. PUMA spricht von "neuen Herausforderungen außerhalb" – eine Formulierung, die Raum für Interpretation lässt. Ob der Wechsel Teil der strategischen Neuausrichtung ist oder andere Gründe eine Rolle spielen, bleibt offen.

Für Anleger dürfte entscheidend sein, ob die neue Marketingführung tatsächlich Impulse setzt. In einem umkämpften Markt, in dem Nike und adidas die Platzhirsche bleiben, muss PUMA beweisen, dass Organisationsveränderungen sich auch in Markenstärke und letztlich in Zahlen niederschlagen. Die ersten Monate unter Koknis Führung werden zeigen, ob die Herzogenauracher den erhofften Schub bekommen.

Anzeige

Puma-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Puma-Analyse vom 8. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Puma-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Puma-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 8. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Puma: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...