Procter & Gamble schlägt Alarm: Ein externer Investor versucht, Aktien des Konzerns deutlich unter Marktwert einzusammeln. Der Konsumgüterriese rät seinen Aktionären eindringlich, ein dubios erscheinendes Angebot abzulehnen. Parallel dazu kündigte das Unternehmen seine quartalsweise Dividende an – zum 135. Mal in Folge.

Unseriöses Kaufangebot im Umlauf

Am 14. Januar veröffentlichte Procter & Gamble eine Warnung vor einem sogenannten "Mini-Tender"-Angebot der Firma Potemkin Limited. Das Unternehmen bietet 100 US-Dollar pro Aktie für bis zu 50.000 P&G-Papiere – ein Abschlag von 31 Prozent zum Schlusskurs vom 18. Dezember, dem letzten Handelstag vor Start des Angebots.

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P&G stellte klar, in keiner Verbindung zu Potemkin zu stehen. Die Botschaft an Aktionäre war unmissverständlich: Nicht verkaufen. Der Grund liegt auf der Hand: Der gebotene Preis liegt weit unter dem aktuellen Marktwert. Zudem ist das Angebot an mehrere Bedingungen geknüpft. Aktionäre, die bereits verkauft haben, können ihre Anteile innerhalb einer festgelegten Frist zurückziehen.

Dividende bleibt stabil

Zeitgleich bestätigte der Verwaltungsrat die reguläre Quartalsdividende von 1,0568 US-Dollar je Aktie. Die Ausschüttung erfolgt am 17. Februar an alle Aktionäre, die am 23. Januar im Aktienregister eingetragen sind. Für P&G ist dies die 135. Dividendenzahlung in ununterbrochener Folge – und die 69. jährliche Erhöhung hintereinander.

Mini-Tender-Angebote zielen auf weniger als fünf Prozent der ausstehenden Aktien ab. Dadurch umgehen sie viele Offenlegungspflichten der US-Börsenaufsicht SEC. Die Behörde warnt regelmäßig vor solchen Offerten, die oft gezielt Anleger ansprechen, die den aktuellen Kurs nicht genau kennen.

Quartalszahlen stehen an

Am 22. Januar legt Procter & Gamble die Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 vor. Es wird der erste Bericht unter dem neuen CEO Shailesh Jejurikar, der das Amt am 1. Januar übernommen hat. Analysten bewerten die Aktie mehrheitlich mit "Moderate Buy".

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