Der Konsumgüter-Riese Procter & Gamble kämpft mit einem hartnäckigen technischen Problem: Die Aktie notiert deutlich unter ihren wichtigsten Trendlinien und schwebt gefährlich nahe am Jahrestief. Während institutionelle Investoren gespalten reagieren – die einen verkaufen, die anderen kaufen nach – stellt sich die Frage: Ist das eine Bodenbildung oder droht der nächste Rutsch?

Institutionelle Investoren uneins: Wer hat recht?

Die jüngsten Depotmeldungen zeichnen ein widersprüchliches Bild. Virtue Capital Management trennte sich von knapp 30 Prozent seiner Position und reduzierte den Bestand um 3.404 Aktien. Auch Clarkston Capital Partners baute ab – wenn auch moderater mit minus 2,4 Prozent.

Doch es gibt auch Gegenbewegungen: F m Investments stockte seine Position massiv auf und kaufte 13.756 zusätzliche Aktien hinzu – ein Plus von über 22 Prozent. Offenbar sehen Value-Investoren beim aktuellen Kurs von rund 148 US-Dollar eine Chance. Die Frage ist nur: Zu Recht?

Technisches Bild bleibt angespannt

Die Chartsituation gibt wenig Anlass zur Euphorie. Mit einem Schlusskurs von 148,50 US-Dollar notiert die Aktie nicht nur unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 149,94 Dollar – auch der 200-Tage-Schnitt bei 155,86 Dollar liegt deutlich darüber. Das signalisiert: Der mittelfristige Abwärtstrend ist intakt.

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Besonders kritisch: Das 52-Wochen-Tief bei 144,09 Dollar ist nur einen Steinwurf entfernt. Wird diese Marke unterschritten, könnte weiteres Abwärtspotenzial freigesetzt werden. Umgekehrt müsste die Aktie nachhaltig über die 150-Dollar-Marke klettern, um zumindest kurzfristig ein Kaufsignal zu generieren.

Analysten bleiben optimistisch – zu optimistisch?

Trotz der technischen Schwäche halten Analysten an ihrer positiven Einschätzung fest. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 171,53 US-Dollar – das entspricht einem theoretischen Aufwärtspotenzial von rund 15,5 Prozent. Die Spanne der Schätzungen reicht dabei von 153 bis sogar 209 Dollar.

Gestützt wird der Optimismus durch solide Quartalszahlen: Mit einem Gewinn je Aktie von 1,99 Dollar übertraf Procter & Gamble die Erwartungen von 1,90 Dollar. Auch beim Umsatz lieferte der Konzern mit 22,39 Milliarden Dollar mehr als prognostiziert. Das KGV von 21,66 und eine moderate Verschuldungsquote von 0,46 sprechen für Stabilität.

Doch die Frage bleibt: Reicht das aus, um die Aktie aus ihrer technischen Schwäche zu befreien? Oder wartet der Markt erst einmal ab, ob die 144-Dollar-Marke hält?

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