PowerCell Sweden Aktie: Unter Beschuss
Ein Medienbericht hat PowerCell Sweden in eine ernste Krise gestürzt. Die Vorwürfe: technische Mängel bei Wasserstoff-Brennstoffzellen, die weit hinter den versprochenen Leistungswerten zurückbleiben sollen. Das Unternehmen widerspricht entschieden – doch der Kursschaden ist bereits eingetreten.
Die Vorwürfe im Detail
Am 9. März 2026 strahlten die Sender SVT und NRK einen Investigativbericht aus, der auf internen Dokumenten und anonymen Quellen basierte. Kernvorwurf: Brennstoffzellen, die mit einer Lebensdauer von 33.000 Stunden vermarktet werden, hätten in bestimmten Tests lediglich rund 3.000 Stunden erreicht. Zudem sollen Mitarbeiter intern Alarm geschlagen haben. Die Reaktion an der Stockholmer Börse war unmittelbar – die Aktie brach am selben Tag um rund 35 Prozent ein.
PowerCells Gegendarstellung
Das Unternehmen wies die Darstellung des Berichts scharf zurück. Das Management erklärte, die geleakten internen Dokumente bezögen sich auf Einzeltests an Hardware, die zwei Produktgenerationen alt sei und in manuellen Prototypenverfahren hergestellt worden war.
Als Gegenbeleg präsentierte PowerCell aktuelle Betriebsdaten: Mehr als 200.000 Teststunden und über 500.000 Stunden Felddaten, erhoben in Zusammenarbeit mit Bosch, stünden hinter den aktuellen Produkten. Hinzu kommen Zertifizierungen nach dem Industriestandard AS9100 sowie Zulassungen von Klassifikationsgesellschaften wie DNV und Lloyd's Register.
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Insider kaufen, Analysten zweifeln
Trotz der Turbulenzen zeigten sich führende Unternehmensvertreter intern zuversichtlich: Der Aufsichtsratsvorsitzende erwarb nach dem Kurseinbruch 7.000 Aktien, der Chief Technology Officer weitere 3.000 Stück.
Analysten von DNB Carnegie reagierten dennoch mit einer Anpassung ihrer Bewertungsspanne auf 23 bis 54 schwedische Kronen je Aktie – mit Verweis auf die gestiegene Marktunsicherheit. Vertreter der schwedischen Aktionärsvereinigung wiesen zudem darauf hin, dass der Vorfall möglicherweise eine Überprüfung durch Marktaufsichtsbehörden auslösen könnte, um die Einhaltung aller regulatorischen Offenlegungspflichten sicherzustellen.
Die Aktie notiert aktuell rund 44 Prozent unter ihrem Stand zu Jahresbeginn. Ob PowerCell die Vertrauensfrage gegenüber seinen internationalen Kunden erfolgreich beantworten kann, wird sich an konkreten Folgeaufträgen und weiteren Stellungnahmen der betroffenen Partner zeigen.
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