Ein kritischer Fernsehbericht hat das Vertrauen in die Technologie von PowerCell Sweden tief erschüttert. Der schwedische Sender SVT warf dem Wasserstoff-Spezialisten vor, die Lebensdauer seiner Brennstoffzellen massiv zu überschätzen. Nun geht das Management in die Offensive und wehrt sich vehement gegen die Darstellung, die auf veralteten internen Dokumenten beruhen soll.

Der Auslöser des Kursrutsches

Am 9. März veröffentlichte der Sender SVT einen Beitrag, der sich auf anonyme Quellen und interne Papiere stützte. Der Kernvorwurf wiegt schwer: Brennstoffzellen, die mit einer Lebensdauer von 33.000 Stunden vermarktet wurden, sollen in internen Tests lediglich rund 3.000 Stunden erreicht haben. Die Technologie sei in diesen älteren Bewertungen intern als technisch unreif eingestuft worden.

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Diese Nachrichten schickten den ohnehin angeschlagenen Titel weiter auf Talfahrt. Bereits einen Tag nach der Ausstrahlung markierte das Papier bei 1,44 Euro ein neues 52-Wochen-Tief und weist nach den jüngsten Abverkäufen einen extrem überverkauften RSI-Wert von 18,8 auf.

Veraltete Daten und neue Prozesse

Das Unternehmen lässt diese Anschuldigungen nicht unkommentiert stehen. Laut PowerCell beziehen sich die zitierten Dokumente auf zwei Generationen alte Brennstoffzellen. Diese seien längst durch aktualisierte Technologien sowie völlig neue industrielle Fertigungsprozesse ersetzt worden.

CEO Richard Berkling verweist zur Untermauerung der aktuellen Produktqualität auf die Zusammenarbeit mit Bosch. Gemeinsam habe man mittlerweile über 200.000 Teststunden absolviert. Diese Daten sollen belegen, dass die heutigen Systeme die Anforderungen der Kunden vollumfänglich erfüllen. Berkling betonte zudem den Anspruch des Unternehmens, transparent mit Investoren und Partnern zu kommunizieren.

Rückendeckung vom Aufsichtsrat

Auch das Kontrollgremium stellt sich demonstrativ hinter das Management. Der Aufsichtsratsvorsitzende Magnus Jonsson bestätigte nach einer Überprüfung der Vorwürfe das uneingeschränkte Vertrauen in die Führungsebene und die aktuellen Arbeitsprozesse. Er verwies auf die erheblichen Entwicklungsfortschritte der letzten Jahre. PowerCell setzt nun den Fokus auf die Fortführung der laufenden Kommerzialisierungsphase im Wasserstoffsektor, um die Leistungsfähigkeit der aktuellen Systemgeneration im Praxiseinsatz zu belegen.

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