Ein kritischer Bericht des schwedischen Senders SVT hat die Anleger von PowerCell Sweden massiv verunsichert. Im Raum steht der Vorwurf, die Brennstoffzellen-Technologie des Unternehmens könne die Kundenerwartungen nicht erfüllen. Das Management wehrt sich nun vehement gegen die Darstellung und spricht von veralteten Informationen.

Auslöser der jüngsten Verkaufswelle war eine Fernsehdokumentation, die sich auf anonyme Quellen und interne Dokumente stützte. Demnach gäbe es erhebliche Zweifel an der Leistungsfähigkeit der vertraglich zugesicherten Systeme. Die Reaktion an der Börse fiel heftig aus: Allein auf Wochensicht brach der Kurs um knapp 27 Prozent ein und schloss gestern bei lediglich 1,54 Euro. Damit summiert sich der Verlust seit Jahresbeginn auf über 44 Prozent.

Management wehrt sich gegen Vorwürfe

Die Führungsebene des Göteborger Unternehmens reagierte umgehend mit einer detaillierten Stellungnahme. Laut PowerCell basiere die Kritik des Senders auf Tests von Hardware, die bereits zwei Generationen alt sei und längst ausgetauscht wurde. Zudem habe man die industriellen Prozesse in der Zwischenzeit grundlegend erneuert.

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Zum Beleg der aktuellen Zuverlässigkeit verweist das Management auf eine breite Datenbasis. Die heutigen Produkte stützen sich auf mehr als 200.000 Teststunden. Hinzu kommt eine halbe Million Stunden an realen Betriebsdaten, die gemeinsam mit dem Industriepartner Bosch gesammelt wurden, der für die Serienfertigung zentraler Komponenten verantwortlich ist. Das Unternehmen betont zudem, dass man sich in den letzten Jahren erfolgreich von einer reinen Forschungsorganisation zu einem kommerziellen Industrieunternehmen entwickelt habe.

EU-Förderung als strategischer Gegenpol

Die mediale Kontroverse überschattet eine eigentlich positive strategische Entwicklung. Erst kürzlich sicherte sich das Unternehmen die Teilnahme am EU-geförderten Projekt "MiNaMi". Bis 2028 fließen rund 2,6 Millionen Euro an PowerCell, um gemeinsam mit Partnern wie ABB und DFDS ein Megawatt-Brennstoffzellensystem für die Schifffahrt zu entwickeln. Ziel ist eine extrem lange Lebensdauer von bis zu 80.000 Betriebsstunden.

Operativ konnte das Unternehmen seinen Umsatz im Jahr 2025 zwar um gut 15 Prozent auf knapp 385 Millionen Schwedische Kronen steigern, schreibt unter dem Strich aber weiterhin rote Zahlen.

Für PowerCell geht es nun primär darum, die technologische Reife der eigenen Systeme zweifelsfrei zu belegen. Ein entscheidender Faktor wird dabei die planmäßige Umsetzung des neuen EU-Maritimprojekts bis zur anvisierten Marktreife im Jahr 2028 sein, um die Leistungsfähigkeit der aktuellen Systemgeneration in der anspruchsvollen Praxis zu demonstrieren.

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