Im Zuge des Iran-Kriegs gerieten die Märkte insgesamt schwer unter Verkaufsdruck. Zu kämpfen hatten die Märkte mit einer Vielzahl an Sorgen. Dazu gehörten natürlich rapide steigende Ölpreise, aber auch gestörte Lieferketten, höhere Inflation, steigende Bauzinsen und ein allgemeiner Rückgang in der ohnehin schwächelnden europäischen Konjunktur. Unter die Räder geriet in diesem Chaos letztlich auch die Aktie von PORR, die im März zeitweise um über 20 Prozent zurückfiel.

Darauf reagierten nun die Analysten von Raiffeisen Research, welche wenig gute Gründe für den Ausverkauf erkennen. Die PORR-Aktie sei vom negativen Momentum des Iran-Kriegs stärker belastet worden als der österreichische Gesamtmarkt, heißt es in einer kürzlich veröffentlichten Studie. Dies erscheine wenig gerechtfertigt, da das Unternehmen nur eine geringe operative Präsenz in der Region habe.

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PORR: Rauf mit dem Kursziel

Auftragseingang und EBIT-Wachstum wissen derweil zu gefallen und so wird an der Kaufempfehlung nicht gerüttelt. Jene wird durch eine Anpassung nach oben beim Kursziel sogar noch einmal unterstrichen. Statt zuvor 35 Euro stellen die Börsenprofis von Raiffeisen Research nun stolze 37 Euro in Aussicht. Das ließen die Bullen sich nicht zweimal sagen.

Bereits am Dienstag reagierte die Aktie mit einer deutlichen Erholung, welche den Kurs bis auf 36,70 Euro zu heben wusste. Im freundlicheren Handel am Mittwoch konnte die PORR-Aktie bis zum Mittag zwar nicht weiter profitieren. Dennoch zeigt sich im Chart eine Stabilisierung, womit auch der übergeordnete Aufwärtstrend noch am Leben erhalten werden könnte.

Die Lage bleibt herausfordernd

Das neue Kursziel konnte nun allerdings schon fast erfüllt werden, sodass die Analysten in ihrer Prognose die Euphorie vermissen lassen. Zudem bleiben einige Unsicherheiten bestehen. Zwar trifft es fraglos zu, dass PORR im Nahen Osten kaum vertreten ist. Dauerhaft höhere Energiepreise und eine mögliche neue Flaute im Bausegment würden das Unternehmen dennoch treffen und das weitere Geschehen im Nahen Osten wird unweigerlich Einfluss auf die Kursentwicklung nehmen.

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