PORR-Aktie: Jetzt erst recht?
Der Baukonzern PORR berichtete vor Kurzem mit Blick auf 2025 noch über das "beste Jahr in der Geschichte" des eigenen Unternehmens. Der Aktie hat das allerdings nicht weiter geholfen. Ein aufgrund des Irankriegs und dessen Auswirkungen auf Ölpreise sowie Lieferketten getrübter Ausblick dominierte die Börse. Mit dem Aktienkurs von PORR ging es in den letzten vier Wochen um 15 Prozent bis auf 33,25 Euro zurück.
Mittlerweile liegen allerdings Reaktionen der Analysten vor, die sich deutlich entspannter zeigen. Warburg Research zeigt sich unbeeindruckt und behält sowohl Kaufempfehlung als auch das Kursziel in Höhe von 43 Euro bei. Die Erste Group rudert etwas zurück, bleibt jedoch bei "Accumulate" und hebt das Kursziel von 34,50 Euro auf nun 39,50 Euro an. Die größten Fürsprecher finden sich bei Montega, wo sogar 46 Euro in Aussicht gestellt werden.
PORR: Der Vorstand greift zu
Zusammengefasst erwarten die Experten also trotz Unsicherheiten einen weiteren Aufschwung bei PORR. Nachdem der Kurs zuletzt deutlich zurückgegangen ist, scheinen sich damit umso interessantere Einstiegschancen zu ergeben. Denn im Falle einer Erholung ließe sich mit Zukäufen eine hübsche Rendite einstreichen. Diese Gelegenheit scheint Vorstandsmitglied Josef-Dieter Deix nicht verstreichen lassen zu wollen. Wie einer Börsenmitteilung zu entnehmen ist, sicherte jener sich kürzlich 1.350 PORR-Aktien zu je 35,10 Euro.
In der Theorie klingt das alles hochinteressant. Garantieren lässt sich eine Erholung aber leider nicht. Hohe Ölpreise und Sorgen vor steigenden Bauzinsen werden die Branche und auch die Börsianer nicht unberührt lassen. Solange sich in dieser Hinsicht eine mögliche Entspannung nicht wenigstens andeutet, dürfte der Verkaufsdruck bei PORR nicht einfach nachlassen. Das ließ sich am Freitag bereits beobachten, als es erneut um etwas mehr als vier Prozent in die Tiefe ging.
Das große Rätselraten
Nicht nur bei PORR zerbricht sich mancher Anleger den Kopf darüber, ob wir es aktuell mit einer kurzfristigen Abwärtsbewegungen oder doch dem Beginn etwas Größerem zu tun haben. Aufgrund der hochdynamischen Lage im Nahen Osten findet sich darauf keine abschließende Antwort. Allen Anlegern kann nur gewünscht werden, dass die Lage sich möglichst schnell beruhigen mag und die Konjunktur in Europa sowie anderswo nicht völlig aus den Fugen gerät. Die Hand dafür möchte momentan aber wohl niemand ins Feuer legen.
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