Investoren ziehen gegen Plug Power vor Gericht. Eine heute eingereichte Sammelklage wirft dem Wasserstoff-Spezialisten vor, den Markt über eine milliardenschwere staatliche Förderung getäuscht zu haben. Im Zentrum der Vorwürfe stehen falsche Versprechungen rund um den Bau von sechs neuen Produktionsanlagen, die Aktionäre im vergangenen Jahr viel Geld kosteten.

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Die Vorwürfe im Detail

Konkret geht es um eine Kreditbürgschaft des US-Energieministeriums in Höhe von 1,66 Milliarden US-Dollar. Die Kläger behaupten, das Management habe die Wahrscheinlichkeit für den Erhalt dieser Gelder systematisch zu positiv dargestellt. Gleichzeitig soll der angebliche Baufortschritt der Anlagen für grünen Wasserstoff nicht den Tatsachen entsprochen haben. Diese irreführenden Aussagen hätten den Kurs zwischen Januar und Mitte November 2025 künstlich in die Höhe getrieben. Mehrere Anwaltskanzleien bereiten den Fall derzeit für das US-Bezirksgericht in New York auf.

Der Absturz im November

Als die tatsächliche Lage im Herbst 2025 ans Licht kam, reagierte der Markt deutlich. Zunächst gab das Unternehmen am 10. November bekannt, die Aktivitäten im Rahmen des Förderprogramms zugunsten einer Kapitalumschichtung ruhen zu lassen. Wenige Tage später berichteten Medien über den kompletten Stopp der geplanten Wasserstoffwerke. Die Quittung folgte prompt: Am 14. November brach das Papier um fast 18 Prozent ein. Aktuell notiert der Titel bei 1,96 Euro. Damit bewegt sich der Kurs trotz eines jüngsten Aufwärtstrends auf Monatssicht weiterhin weit unter den Niveaus vor der Eskalation der Förderproblematik.

Fristen für Geschädigte

Aktionäre, die in dem fraglichen Zeitraum Papiere erworben und Verluste erlitten haben, können sich bis zum 3. April 2026 beim Gericht als Hauptkläger bewerben. Die ausgewählte Person wird das Verfahren gegen das Unternehmen und dessen Führungsebene leiten. Eine offizielle Stellungnahme von Plug Power zu der eingereichten Klageschrift steht derweil noch aus.

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