EnQuest blickt auf ein Geschäftsjahr 2025 zurück, das von einem starken Kontrast zwischen operativer Leistung und steuerlicher Belastung geprägt war. Während die Förderung die eigenen Erwartungen übertraf, drückte die britische Sondersteuer für Energieunternehmen den Nettogewinn massiv nach unten. Trotz dieser Belastung signalisiert das Management mit einer Dividendenzahlung Zuversicht.

Sondersteuer belastet Nettoergebnis

Der Gewinn nach Steuern schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr drastisch von 93,8 Millionen auf nur noch 1,6 Millionen US-Dollar. Dieser Einbruch ist primär auf die britische „Energy Profits Levy“ zurückzuführen, die zu einer effektiven Steuerquote von 99,7 Prozent führte. Ohne diesen Sondereffekt hätte das Unternehmen einen Gewinn von 125,5 Millionen US-Dollar ausgewiesen. Die Aktie stabilisierte sich heute mit einem Plus von 1,36 Prozent bei 17,92 GBX, nachdem sie im Wochenverlauf rund 15 Prozent an Wert verloren hatte.

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Operative Ziele übertroffen

Operativ verzeichnete EnQuest Fortschritte und steigerte die Produktion um 5,4 Prozent auf durchschnittlich 42.945 Barrel Öläquivalent pro Tag. Dass der Gesamtumsatz dennoch um 5,3 Prozent auf rund 1,1 Milliarden US-Dollar sank, ist dem schwächeren Marktumfeld geschuldet. Der durchschnittliche Brent-Ölpreis fiel im Berichtszeitraum um 15 Prozent auf 68,20 US-Dollar pro Barrel.

Parallel zur Produktion verbesserte das Unternehmen seine Bilanzstruktur erheblich. Durch eine Einmalzahlung von 60 Millionen US-Dollar für das Magnus-Feld konnte eine Verbindlichkeit in Höhe von 432,9 Millionen US-Dollar vollständig aufgelöst werden. Diese Entlastung sowie eine solide Liquidität von fast 680 Millionen US-Dollar ermöglichen es dem Vorstand, eine finale Dividende von 0,8 Pence pro Aktie vorzuschlagen.

Fokus auf Südostasien

Für das laufende Jahr 2026 rechnet EnQuest mit einer stabilen Fördermenge zwischen 41.000 und 45.000 Barrel pro Tag. Die geplanten Investitionen belaufen sich auf rund 160 Millionen US-Dollar bei erwarteten Betriebskosten von etwa 450 Millionen US-Dollar. Strategisch richtet sich der Blick verstärkt auf Südostasien: Bis zum Jahr 2030 soll die Netto-Produktion in dieser Region auf 35.000 Barrel täglich steigen.

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