Der Wasserstoff-Pionier Plug Power steckt knietief im Schlamassel. Während die Träume von einer grünen Zukunft einst die Kurse befeuerten, zieht jetzt ein düsteres juristisches Gewitter am Horizont auf. In den USA formiert sich eine regelrechte Phalanx an Klägerkanzleien, die dem Unternehmen vorwerfen, bei seinen Finanzversprechen ordentlich geflunkert zu haben. Es geht um handfeste Vorwürfe und das schwindendeVertrauen in einen einstigen Börsenliebling.

Der Milliarden-Traum vor Gericht

Der Kern des Streits ist ein milliardenschwerer Staatskredit des US-Energieministeriums (DOE). Plug Power soll die Erfolgsaussichten für diese Finanzspritze in Höhe von 1,66 Milliarden Dollar viel zu rosig gemalt haben. Mehrere Sammelklagen in New York behaupten nun, dass Investoren zwischen Januar und November 2025 systematisch in die Irre geführt wurden. Als das Unternehmen im Herbst einräumen musste, dass die Kreditaktivitäten vorerst auf Eis liegen, rauschte der Aktienkurs in den Keller.

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Kapitalspritze oder Verwässerungsschock?

Doch die juristischen Scharmützel sind nur die Spitze des Eisbergs. Finanziell pfeift der Konzern aus dem letzten Loch. Die Margen sind tiefrot, und die Verluste fressen das Kapital in Rekordtempo auf. Um überhaupt flüssig zu bleiben, griffen die Verantwortlichen im Februar zu einem drastischen Mittel: Die Anzahl der genehmigten Aktien wurde kurzerhand von 1,5 auf 3 Milliarden verdoppelt. Für Altaktionäre ist das eine bittere Pille, da ihre Anteile durch diese Flut an neuen Papieren massiv verwässert werden.

Ein Funken Hoffnung im Nebel

Zwar gibt es operative Lichtblicke, wie die Installation eines 100-MW-Elektrolyseurs in Portugal oder erste Erfolge bei der Pipeline-Befüllung in Rotterdam, doch diese verblassen momentan hinter den massiven Problemen. Die Aktie hat allein im letzten Monat ein Viertel ihres Wertes eingebüßt und dümpelt bei kläglichen 1,60 Euro vor sich hin. Plug Power muss nun schleunigst beweisen, dass die eigene Story mehr ist als nur heiße Luft.

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