Für Plug Power steht eine entscheidende Woche bevor. Eigentlich war das Ziel klar: Die Aktie sollte die psychologisch wichtige Marke von 2 Euro nachhaltig überspringen. Doch der Wochenschluss am 9. Januar 2026 versetzte den Bullen einen herben Dämpfer. Mit einem Minus von fast 6 % rutschte das Papier auf 1,88 Euro ab.

Analysten-Schock durch TD Cowen

Der Auslöser für den jüngsten Abverkauf war kein operativer Fehlschlag, sondern ein vernichtendes Urteil der Analysten von TD Cowen. Diese stuften die Aktie von „Buy“ auf „Hold“ herab und halbierten das Kursziel radikal von 4,00 auf nur noch 2,00 Dollar. Die Begründung: strukturelle Zweifel am gesamten Wasserstoffsektor. Besonders der langsame Hochlauf bei Elektrolyseuren und Unsicherheiten bei der Nachfrage im Kernmarkt USA drücken auf die Stimmung.

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Der Walmart-Lichtblick

Doch es gibt auch eine Kehrseite der Medaille. Ende Dezember 2025 gelang Plug Power ein strategischer Befreiungsschlag: Ein neuer, auf 15 Jahre angelegter Lizenzvertrag mit dem Giganten Walmart wurde unterzeichnet. Dieser Deal ist mehr als nur eine Umsatzzusage. Entscheidend für Aktionäre ist, dass Walmart im Zuge dessen auf Millionen von Aktienoptionen (Warrants) verzichtet hat. Dieser Schritt schwächt den Verwässerungseffekt ab, der durch die für Ende Januar geplante Kapitalerhöhung entstehen könnte.

Schicksalstag: 29. Januar

Die kommenden Tage bleiben hochspannend. Am 29. Januar 2026 steht eine außerordentliche Hauptversammlung an, bei der es um eine massive Aufstockung des genehmigten Kapitals geht – von 1,5 auf bis zu 3 Milliarden Aktien. Der Markt ist gespalten: Sehen wir hier die Vorbereitung für den endgültigen Durchbruch oder den nächsten Akt einer endlosen Verwässerung? Während die Skeptiker vor den Risiken warnen, wittern Optimisten eine Einstiegschance, sollte Plug Power am 28. Januar mit seinen Quartalszahlen positiv überraschen.

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