Eigentlich lief es für den Wasserstoff-Spezialisten operativ zuletzt wieder besser. Ein Führungswechsel und erste Erfolge bei der Profitabilität sorgten für frischen Wind im Unternehmen. Aktuell rückt diese fundamentale Erholung jedoch in den Hintergrund, da eine drohende juristische Frist die Anleger zunehmend nervös macht.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Plug Power?

Juristischer Druck steigt

Verantwortlich für die gedrückte Stimmung sind anstehende Sammelklagen wegen angeblichem Wertpapierbetrug. Verschiedene Anwaltskanzleien erinnern Investoren derzeit an eine Frist am 3. April 2026, um sich als Hauptkläger zu registrieren. Der Vorwurf wiegt schwer: Das Unternehmen soll Anleger über die tatsächliche Verfügbarkeit bestimmter staatlicher Fördermittel getäuscht haben. Diese juristische Unsicherheit überlagert momentan die positiven Signale aus dem operativen Geschäft und bremst die jüngste Aufwärtsbewegung der Aktie, die auf Sicht von 30 Tagen immerhin ein Plus von gut 24 Prozent verzeichnete und zuletzt bei 1,89 Euro schloss.

Harter Schnitt zeigt Wirkung

Dabei hat das Management erst Anfang März mit Jose Luis Crespo einen neuen CEO installiert, der einen strengen Sparkurs fährt. Sein Programm umfasst den Abbau von 15 Prozent der weltweiten Belegschaft und fokussiert sich strikt auf Projekte, die sofortigen Cashflow generieren. Die Strategie lieferte im vierten Quartal 2025 erste greifbare Resultate. Plug Power erzielte erstmals eine positive Bruttomarge und übertraf mit einem Umsatz von 225,22 Millionen US-Dollar die Erwartungen der Analysten. Gleichzeitig sank der Barmittelverbrauch im Vergleich zu früheren Zeiträumen um rund 26,5 Prozent.

Fokus auf frisches Kapital

Um die Liquidität weiter zu stärken, treibt das Management den Verkauf von Vermögenswerten voran. Dazu gehört ein möglicher Rechenzentrums-Deal im Wert von 275 Millionen US-Dollar. Das erklärte Ziel bleibt das Erreichen eines positiven EBITDAS bis zum vierten Quartal 2026. Im kommenden April richtet sich der Blick der Marktteilnehmer neben der Klagefrist vor allem auf den Abschluss neuer, nicht-verwässernder Finanzierungswege. Nur so lassen sich die langfristigen Infrastrukturziele ohne weitere Kapitalerhöhungen stemmen.

Plug Power-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Plug Power-Analyse vom 30. März liefert die Antwort:

Die neusten Plug Power-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Plug Power-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Plug Power: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...