Energy Fuels hat heute einen bemerkenswerten Schritt vollzogen: Am White Mesa Mill in Utah gelang erstmals seit Jahrzehnten wieder die Produktion von Terbiumoxid in den USA — mit einer Reinheit von 99,9 Prozent. Das klingt nach einem Laborbericht, hat aber strategische Sprengkraft.

Terbium und Dysprosium sind Schlüsselmaterialien für Hochleistungsmagnete in Elektroautos, Windturbinen und Militärtechnik. Bislang dominiert China diesen Markt über Exportkontrollen nahezu vollständig. Dass Energy Fuels beide Elemente nun aus heimischem Monazitsand — gewonnen in Florida und Georgia — aufbereiten kann, macht das Unternehmen zu einem seltenen Akteur in der US-Lieferkette für kritische Rohstoffe.

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Vom Pilotprojekt zur Großproduktion

Derzeit läuft am White Mesa Mill ein Pilotbetrieb mit rund einem Kilogramm Terbiumoxid pro Woche. Das ist wenig — aber der Fahrplan für die Skalierung ist konkret:

  • 2027: Bis zu 12 Tonnen Terbium, 35 Tonnen Dysprosium und 850 bis 1.000 Tonnen Neodym-Praseodym (NdPr) jährlich
  • 2029 (Phase 2): 80 Tonnen Terbium, 288 Tonnen Dysprosium und über 6.000 Tonnen NdPr — ausreichend für die Magnetversorgung von rund 7 Millionen Elektrofahrzeugen

Lizenzen und Genehmigungen für die Erweiterung der Utah-Anlage sollen bis Mitte 2027 abgeschlossen sein.

Kursreaktion und Führungswechsel

Der Markt reagierte prompt: In New York legte die Aktie intraday um bis zu neun Prozent zu. Damit setzt sich eine starke Entwicklung fort — seit Jahresbeginn hat der Titel rund 22 Prozent gewonnen.

Parallel steht ein Führungswechsel an: Im April übernimmt Ross Bhappu das CEO-Amt von Mark Chalmers. Der Wechsel fällt in eine Phase, in der Energy Fuels — nach wie vor größter Uranproduzent der USA — seinen Schwerpunkt zunehmend auf kritische Mineralien verlagert. Der heutige Meilenstein bei Terbium ist dafür das bislang sichtbarste Zeichen.

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