Plug Power steht vor einem entscheidenden Datum. Am 2. März 2026 präsentiert das Wasserstoff-Unternehmen nicht nur seine Jahreszahlen, sondern vollzieht auch einen historischen Führungswechsel an der Spitze. Während der Umsatz operativ wächst, sorgen eine massive Aktienverwässerung und drohende Klagen für Unruhe. Anleger fragen sich: Bringt der neue CEO die nötige Wende?

Zahlen und Personalien im Fokus

Der kommende Montag, der 2. März, markiert eine Zäsur für den Konzern. Neben der Veröffentlichung der Finanzdaten für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 steht der Abschied von Langzeit-CEO Andy Marsh an. Jose Luis Crespo übernimmt die Führung direkt nach der Bilanzvorlage.

Analysten erwarten für das Abschlussquartal einen Umsatzanstieg von rund 15 Prozent auf über 220 Millionen Dollar, rechnen jedoch weiterhin mit einem Verlust von 0,10 Dollar je Aktie. Operativ konnte Plug Power 2025 zulegen: Die Auslieferung von Elektrolyseuren verzeichnete ein Wachstum von über 200 Prozent.

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Kapitalmaßnahmen belasten Stimmung

Trotz operativer Fortschritte herrscht am Markt Skepsis. Erst am 12. Februar genehmigten die Aktionäre eine Verdopplung der autorisierten Aktienanzahl von 1,5 auf 3,0 Milliarden. Dieser Schritt schürt Ängste vor einer weiteren massiven Verwässerung der Altaktionäre. Das spiegelt sich auch im Kurs wider: Die Aktie notiert aktuell bei 1,62 Euro und hat seit Jahresbeginn fast 15 Prozent an Wert verloren. Zudem wetten Spekulanten gegen das Unternehmen – die Short-Quote liegt bei beachtlichen 24,58 Prozent des Streubesitzes.

Licht und Schatten im operativen Geschäft

Während die Finanzstruktur Fragen aufwirft, treibt das Unternehmen seine Expansion voran. In Rotterdam wurde kürzlich eine Pipeline mit grünem Wasserstoff gefüllt, und in Portugal entstand eine 100-Megawatt-Anlage. Zudem sicherte sich Plug Power einen langfristigen Vertrag mit der NASA über rund 2,8 Millionen Dollar bis 2030.

Dennoch bleibt juristischer Gegenwind bestehen. Bis zum 3. April 2026 läuft eine Frist für Anleger, sich Sammelklagen anzuschließen. Hintergrund sind Vorwürfe bezüglich früherer Kursverluste und der Kommunikation zur Projektfinanzierung.

Mit der Amtsübernahme von Jose Luis Crespo und der Offenlegung der Bilanz am 2. März müssen Fakten auf den Tisch. Für den neuen Chef wird es entscheidend sein, neben den Wachstumsstorys einen glaubwürdigen Pfad zur Profitabilität aufzuzeigen, um das durch die Verwässerung angekratzte Vertrauen zurückzugewinnen.

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