Photon Energy hat die operativen Daten für Januar 2026 vorgelegt. Während die Stromerzeugung wetterbedingt deutlich zurückging, konnten gestiegene Marktpreise den Umsatz nahezu stabilisieren. Anleger blicken nun auf die detaillierten Quartalszahlen Ende des Monats.

  • Stromerzeugung: 3,3 GWh (-30,0 % zum Vorjahr)
  • Realisierter Preis: 217 Euro/MWh (+44,6 % zum Vorjahr)
  • Erwarteter Umsatz: 0,695 Millionen Euro (Vorjahr: 0,706 Millionen Euro)
  • Verzögerungen: 24,1 MWp in Rumänien warten auf Lizenzen

Preissprung fängt Produktionsminus ab

Der Rückgang der Stromproduktion auf 3,3 GWh resultiert primär aus ungünstigen Wetterverhältnissen. Starke Bewölkung und Schneefall drückten den spezifischen Ertrag im Portfolio um 34,4 % auf 24,4 kWh/kWp. Finanziell konnte das Unternehmen die geringeren Mengen jedoch fast vollständig kompensieren.

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Mit durchschnittlich 217 Euro pro Megawattstunde (MWh) lag der realisierte Preis knapp 45 % über dem Vorjahresniveau. Besonders in Rumänien verzeichnete das Unternehmen eine deutliche Steigerung der Erlöse von 71 Euro auf 146 Euro pro MWh. Dies hielt den geschätzten Monatsumsatz bei knapp 0,7 Millionen Euro. Können die hohen Energiepreise die operativen Verzögerungen dauerhaft ausgleichen?

Regulatorische Hürden in Rumänien

Neben dem Wetter bremsten operative Engpässe in Rumänien das Volumen. Die Lizenzierung für vier neue Kraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 24,1 MWp verzögert sich weiter. Zwar haben die Anlagen Aiud und Teiuș (9,5 MWp) im Dezember die Zertifizierung erfolgreich durchlaufen, die endgültigen Betriebsgenehmigungen stehen jedoch noch aus.

An der Börse reagierte der Titel heute verhalten positiv auf das Update. In Warschau legte die Aktie um 0,56 % auf 1,80 PLN zu, in Frankfurt notierte sie bei 0,39 Euro (+0,26 %). Die nächste Belastungsprobe folgt am 25. Februar mit der Veröffentlichung des Berichts für das vierte Quartal 2025. Am Folgetag werden die Ergebnisse im Rahmen einer Analystenpräsentation im Detail erläutert.

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