Nach einem schwierigen Start ins Börsenjahr 2026 melden sich die Käufer bei D-Wave Quantum zurück. Kurz vor der Präsentation der Jahresergebnisse positionieren sich Anleger neu und treiben den Kurs nach oben. Gelingt dem Quantencomputing-Spezialisten mit den kommenden Zahlen die nachhaltige Trendwende oder droht nach dem 26. Februar neue Volatilität?

Sektorweiter Aufwind

Am Freitag schloss die Aktie bei 19,67 US-Dollar, was einem Tagesplus von gut 4,5 Prozent entspricht. Bei einem Handelsvolumen von 23,7 Millionen Aktien zeigte sich jedoch nicht nur D-Wave stark: Der gesamte Sektor profitierte von neu erwachtem Anlegerinteresse. Konkurrenten wie IonQ (+9 %) und Rigetti Computing (+7 %) verzeichneten sogar noch deutlichere Aufschläge. Diese breite Marktbewegung deutet darauf hin, dass institutionelle Investoren nach der jüngsten Korrektur wieder Chancen im Segment wittern.

Trotz dieser Gegenbewegung bleibt die Bilanz seit Jahresbeginn rot: D-Wave notiert aktuell rund 25 Prozent unter dem Niveau vom Januar. Die extreme Schwankungsbreite der letzten 52 Wochen – zwischen 4,45 und 46,75 US-Dollar – unterstreicht das hohe Risiko, das mit diesem Titel einhergeht. Langfristige Investoren sitzen dank des Hypes in 2025 dennoch auf einem Jahresgewinn von über 200 Prozent.

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Der Blick auf den 26. Februar

Der Fokus richtet sich nun komplett auf den 26. Februar 2026. Vor Börsenöffnung wird das Management um CEO Dr. Alan Baratz die Bücher für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 öffnen. Analysten und Anleger warten gespannt auf Details zur Integration der für 550 Millionen US-Dollar übernommenen Quantum Circuits Inc. sowie auf Updates zu jüngsten Großaufträgen.

Dazu zählen ein 10-Millionen-Dollar-Vertrag mit einem Fortune-100-Unternehmen sowie eine Vereinbarung über 20 Millionen US-Dollar mit der Florida Atlantic University. Die entscheidende Frage wird sein, wie schnell diese Auftragseingänge in der Bilanz sichtbar werden.

Fundamentale Bewertung

Die Bewertung der Aktie bleibt ambitioniert. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 7,3 Milliarden US-Dollar und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) von ca. 237 handelt D-Wave weit über dem Durchschnitt des Technologiesektors. Das Unternehmen muss dieses Bewertungsniveau durch starkes Wachstum rechtfertigen.

Angesichts dieser hohen Erwartungshaltung und der volatilen Vorgeschichte ist der kommende Ergebnisbericht die zentrale Bewährungsprobe. D-Wave muss am 26. Februar konkrete Belege liefern, dass die teure Technologie skalierbare, wiederkehrende Umsätze generiert, um den aktuellen Kursrutsch seit Jahresbeginn dauerhaft zu stoppen.

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