Palantir Aktie: Brutaler Absturz!
Palantir galt lange als der unaufhaltsame Star am KI-Himmel, doch der November brachte für Anleger ein böses Erwachen. Statt neuer Rekorde verzeichnete das Datenanalyse-Unternehmen den heftigsten Monatsverlust seit über zwei Jahren, begleitet von einem öffentlichen Schlagabtausch zwischen CEO Alex Karp und Star-Investor Michael Burry. Während die Kurse purzeln und Warnungen vor einer Blase lauter werden, stellt sich die drängende Frage: Ist die Wachstumsstory vorbei oder bietet die Panik eine Einstiegschance?
Angst vor der KI-Blase
Der November hat die Euphorie der Palantir-Aktionäre jäh gebremst. Die Aktie rutschte tief ins Minus und verzeichnete die schlechteste Performance seit August 2023. Auslöser ist nicht nur das Unternehmen selbst, sondern eine breite Sektor-Rotation: Investoren flüchten zunehmend aus hoch bewerteten KI-Titeln. Auch Schwergewichte wie Nvidia und Microsoft mussten Federn lassen.
Der Hauptgrund für die Flucht liegt in der Bewertung. Analysten von Jefferies bezeichnen das Preisniveau mittlerweile als "extrem", und auch die Deutsche Bank zeigt sich skeptisch, wie die astronomischen Kennzahlen noch zu rechtfertigen sind. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis, das jenseits der Vorstellungskraft konservativer Anleger liegt, und einem RSI von fast 79, der auf eine massive Überhitzung hindeutet, wirkt die Luft oben extrem dünn.
Duell der Giganten: Karp gegen Burry
Mitten in diese angespannte Stimmung platzt ein hitziger Konflikt. Michael Burry, der durch seine Wette gegen den Immobilienmarkt 2008 zur Legende wurde, wettet nun massiv gegen Palantir. Ende September offenbarte er Put-Optionen mit einem Nennwert von fast einer Milliarde Dollar.
Die Reaktion aus der Palantir-Chefetage war explosiv. CEO Alex Karp nutzte gleich zwei Fernsehauftritte innerhalb einer Woche, um Burrys Wette als "völlig verrückt" zu bezeichnen und ihm indirekt Marktmanipulation vorzuwerfen. Burry wiederum legt in einem neuen Newsletter nach und warnt davor, dass der Markt die Lebensdauer von KI-Chips und die Abschreibungszyklen der Tech-Giganten völlig falsch einschätzt – ein direkter Angriff auf das Fundament des aktuellen KI-Booms.
Zahlen hui, Stimmung pfui
Das Paradoxe an der Situation: Operativ läuft es bei Palantir glänzend. Die jüngsten Quartalszahlen pulverisierten die Erwartungen der Wall Street.
* Der Umsatz sprang um 63 Prozent nach oben.
* Das US-Geschäft explodierte regelrecht um 121 Prozent.
* Der bereinigte Gewinn pro Aktie verdoppelte sich.
Trotz angehobener Jahresprognose und neuer Großaufträge, etwa von PwC UK, dominiert die Angst vor der Bewertung. Dass CEO Karp und weitere Führungskräfte im November eigene Aktienpakete verkauften, gießt zusätzlich Öl ins Feuer und drückt auf die Stimmung.
Mit einem Schlusskurs von 145,54 Euro hat die Aktie auf 30-Tages-Sicht über 15 Prozent eingebüßt, zehrt aber noch von der massiven Rallye von fast 99 Prozent seit Jahresbeginn.
Fazit
Die Fronten sind verhärtet. Auf der einen Seite stehen exzellente operative Wachstumszahlen, auf der anderen Seite eine Bewertung, die keinerlei Fehler verzeiht, und prominente Leerverkäufer, die auf den Crash wetten. Anleger sollten sich auf weitere Volatilität einstellen, solange der Kampf zwischen fundamentaler Bewertung und KI-Fantasie nicht entschieden ist.
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