Palantir Aktie: Big Short vs. Karp!
Palantir war zweifellos einer der größten Gewinner des Jahres, doch jetzt ziehen dunkle Wolken über dem KI-Star auf. Kein Geringerer als Michael Burry, die Legende hinter „The Big Short“, wettet massiv gegen das Unternehmen und setzt hunderte Millionen auf einen Kursverfall. Doch während die Bärenseite auf die astronomische Bewertung zielt, sendet CEO Alex Karp ein überraschendes Signal, das die Short-Seller kalt erwischen könnte. Wer behält in diesem gigantischen Machtpoker die Oberhand?
Die Wette gegen die Perfektion
Der Hauptgrund für den aktuellen Druck auf die Aktie ist eindeutig: Die Bewertung ist extrem heiß gelaufen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von fast 400 und einem Umsatz-Multiple von über 60 wirkt das Papier für konservative Anleger absurd teuer. Genau diese Diskrepanz zwischen fundamentalem Wachstum und exponentieller Kurssteigerung ruft Michael Burry auf den Plan.
Behördliche Unterlagen enthüllen, dass Burrys Scion Asset Management Put-Optionen mit einem Nominalwert von 900 Millionen Dollar gegen Palantir hält. Der Star-Investor setzt darauf, dass die Markieuphorie verfliegt und die Bewertung auf den Boden der Tatsachen zurückkehrt. Der Kurs hat bereits reagiert: Vom 52-Wochen-Hoch bei rund 180 Euro hat sich der Titel inzwischen fast 20 Prozent entfernt.
Karp schlägt zurück
Die Bären-These prallt jedoch auf eine harte operative Realität. Die Q3-Zahlen übertrafen die Erwartungen deutlich, wobei allein das US-Geschäft um spektakuläre 121 Prozent wuchs. Dies bestätigt die rasante Adaption der hauseigenen KI-Plattform AIP.
Noch gewichtiger ist jedoch ein Insider-Signal, das die Burry-Wette konterkariert: CEO Alex Karp hat seinen automatischen Verkaufsplan („10b5-1“) gestoppt. In der Vergangenheit nutzte Karp solche Pläne, um systematisch Aktien abzustoßen. Dass er diesen Automatismus nun beendet, statt ihn zu erneuern, ist ein massiver Vertrauensbeweis. Es signalisiert dem Markt, dass die Führungsetage von weiterem Potenzial überzeugt ist und entzieht dem Handel gleichzeitig Verkaufsdruck.
Milliardendeals und Risiken
Auch abseits des Börsenparketts ist die Lage ambivalent. In Europa feierte Palantir einen riesigen Erfolg: Eine strategische Partnerschaft mit dem britischen Verteidigungsministerium sichert Investitionen von bis zu 1,5 Milliarden Pfund für das nächste Jahrzehnt.
In den USA hingegen sorgt das Pentagon für kurzfristige Unsicherheit. Eine Überprüfung der Software-Budgets und möglicher Umschichtungen lässt Investoren zögern. Zwar wurde Palantir nicht explizit als Ziel genannt, doch der Kampf zwischen alten Rüstungsgiganten und KI-Herausforderern um die Gelrtöpfe sorgt für Nervosität bei institutionellen Anlegern.
Die Aktie bleibt ein Schlachtfeld zwischen extremen Bewertungssorgen und hyper-aggressiven Wachstumshoffnungen. Anleger sollten genau beobachten, ob Karps Verkaufsstopp das Vertrauen stabilisieren kann oder ob Burrys Bären die Oberhand gewinnen.
Palantir-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Palantir-Analyse vom 30. November liefert die Antwort:
Die neusten Palantir-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Palantir-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. November erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Palantir: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








