Palantir war einer der absoluten Highflyer des Jahres, doch der November brachte für Anleger die kalte Dusche. Trotz beeindruckender Wachstumszahlen flüchten Investoren schlagartig aus dem Titel, während sich prominente Leerverkäufer in Stellung bringen. Ist die große KI-Party vorbei oder bietet der massive Rücksetzer nur eine Atempause vor dem nächsten Anstieg?

Prominente Wetten auf den Fall

Der Daten-Spezialist erlebt derzeit den schlechtesten Monat seit über zwei Jahren. Der Grund für den Stimmungsumschwung ist nicht im operativen Geschäft zu suchen, sondern in der mittlerweile schwindelerregenden Bewertung. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis, das weit jenseits der Norm liegt, läuten bei institutionellen Investoren die Alarmglocken. Berichten zufolge hat sich sogar "Big Short"-Legende Michael Burry positioniert – und wettet aktiv auf weiter fallende Kurse. Dieser Schritt hat die Stimmung bei Privatanlegern massiv gedämpft und den Abwärtsdruck beschleunigt.

Insider machen Kasse

Als wäre die Wette gegen das Unternehmen nicht genug, stufte Wall Street Zen die Aktie jüngst von "Kaufen" auf "Halten" herab. Die Skepsis wächst, ob das aktuelle Kursniveau im Verhältnis zum Gewinnwachstum noch nachhaltig ist. Untermauert wird diese Vorsicht durch signifikante Insider-Verkäufe: Führungskräfte wie Stephen Andrew Cohen und David A. Glazer haben Aktienpakete in Millionenhöhe abgestoßen. Solche koordinierten Verkäufe werden an der Börse oft als Signal gewertet, dass selbst die Unternehmensspitze das kurzfristige Potenzial als ausgereizt betrachtet.

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Starke Zahlen verpuffen

Das Paradoxe an der Situation: Das Unternehmen liefert eigentlich ab. Die Anfang November veröffentlichten Quartalszahlen übertrafen mit einem Umsatzwachstum von knapp 63 Prozent alle Erwartungen. Doch in einem Marktumfeld, das hoch bewertete Aktien derzeit gnadenlos abstraft, reichen selbst Rekordzahlen nicht aus, um die gigantische Marktkapitalisierung zu rechtfertigen. Der Kursrutsch der letzten 30 Tage von über 15 Prozent zeigt deutlich, dass die Bewertungsmultiples derzeit korrigiert werden.

Fazit: Palantir durchläuft einen harten Realitätscheck. Die Kombination aus Burrys Short-Position, Analysten-Zurückhaltung und Insider-Verkäufen bildet kurzfristig einen toxischen Mix. Während die operative Exzellenz unbestritten bleibt, ist der Markt aktuell nicht mehr bereit, jeden Preis für das Wachstum zu zahlen.

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