Palantir Aktie: Aktuelle Informationen
Palantir hat sich im November zu einem echten Schlachtfeld an der Börse entwickelt. Während "The Big Short"-Legende Michael Burry massiv auf fallende Kurse setzt, hält Star-Analyst Dan Ives mit einer fast schon hymnischen Kaufempfehlung dagegen. Inmitten neuer Partnerschaften und extrem hoher Bewertungen fragen sich Anleger nun: Wer behält bei diesem riskanten Tauziehen recht?
Prominenter Schlagabtausch
Der zentrale Treibstoff für die jüngste Nervosität ist der Konflikt zwischen institutioneller Skepsis und aggressivem Wachstumsglauben. Bekannt wurde, dass Michael Burrys Scion Asset Management Put-Optionen gegen den Daten-Spezialisten hält – eine klare Wette auf einen Kursverfall. Diese Nachricht sorgte, gepaart mit Insider-Verkäufen von CEO Alex Karp im Millionenwert, für erheblichen Druck auf den Aktienkurs. Kritiker verweisen dabei unermüdlich auf die astronomische Bewertung des Unternehmens, das mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von über 230 gehandelt wird.
Dem gegenüber steht Wedbush-Analyst Dan Ives, der sich von den Bären nicht beirren lässt. Er bezeichnet Palantir als den "Messi der KI" und sieht in der kommerziellen Verbreitung der Software einen goldenen Weg zur Monetarisierung, den klassische Bewertungskennzahlen noch gar nicht erfassen können. Zum Wochenausklang konnte sich das Papier mit einem Plus von rund 1,5 Prozent auf gut 145 Euro zumindest etwas stabilisieren und dem Abwärtstrend trotzen.
Operative Stärke als Gegenmittel
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Trotz der "Burry-Wette" haben die Optimisten handfeste Argumente auf ihrer Seite: Die operativen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Im dritten Quartal übertraf der Konzern die Gewinnerwartungen um satte 24 Prozent und lieferte auch beim Umsatz Zahlen über den Prognosen.
Frischen Wind bringen zudem in dieser Woche verkündete strategische Partnerschaften. Die Zusammenarbeit mit FTAI Aviation zur Optimierung von Flugzeugwartungen und die Ausweitung der Allianz mit PwC UK sollen die KI-Adaption in der Industrie beschleunigen. Diese Deals untermauern die These, dass die Software im kommerziellen Sektor schneller Fuß fasst als von Skeptikern erwartet.
Entscheidung im Dezember?
Der kommende Monat wird nun zur Bewährungsprobe für die hochbewertete Aktie. Gelingt es Palantir, die wichtigen Unterstützungslinien zu verteidigen, könnte nach der jüngsten Korrektur von rund 15 Prozent auf Monatssicht eine Jahresendrallye winken. Brechen die Dämme jedoch unter der Last der Bewertungssorgen, droht ein tieferer Einschnitt. Der Markt wartet nun gespannt darauf, wie schnell sich die neuen Großaufträge in bare Münze verwandeln lassen.
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