Orsted Aktie: Erfreuliche Wende!
Der dänische Offshore-Windkraftspezialist Ørsted hat in den USA eine bedeutende Hürde genommen. Nach monatelangen juristischen Auseinandersetzungen mit der Trump-Regierung über verhängte Baustopps liefert das Großprojekt „Revolution Wind“ nun erstmals Strom in das Netz von Neuengland. Damit sichert sich das Unternehmen nicht nur langfristige Einnahmen, sondern beweist auch Widerstandsfähigkeit in einem politisch volatilen Umfeld.
Juristischer Sieg und erste Stromlieferung
Am vergangenen Freitag speiste das 704-Megawatt-Projekt, ein Joint Venture mit Skyborn Renewables, den ersten Strom ein. Der Weg dorthin war steinig. Noch im August 2025 hatte das US-Innenministerium unter Verweis auf nationale Sicherheitsbedenken einen Baustopp für mehrere Projekte an der Ostküste verhängt. Zu diesem Zeitpunkt fehlten bei „Revolution Wind“ lediglich sieben der insgesamt 65 geplanten Siemens-Gamesa-Turbinen.
Ørsted und sein Partner wehrten sich juristisch gegen die Anordnung. Die Entwickler argumentierten, dem Baustopp fehle die gesetzliche Grundlage, und erwirkten vor einem Bundesgericht eine einstweilige Verfügung. Diese erlaubte die Wiederaufnahme der Arbeiten, während das Hauptverfahren weiterläuft. Nun fährt der Windpark seine Leistung schrittweise hoch, bis in der zweiten Jahreshälfte 2026 die vollständige Inbetriebnahme erfolgt.
Feste Verträge sichern Einnahmen
Für Ørsted bedeutet der Netzanschluss einen strategischen Erfolg auf dem US-Markt. Das Projekt liefert Strom unter festpreisgebundenen 20-Jahres-Verträgen an Versorger in Rhode Island und Connecticut. Diese Vereinbarungen garantieren dem Konzern eine hohe Vorhersehbarkeit der künftigen Umsätze.
Gleichzeitig profitiert die Region maßgeblich von der neuen Infrastruktur. Laut einer Analyse der Behörden in Connecticut sparen die Verbraucher in Neuengland jährlich rund 500 Millionen US-Dollar an Großhandelsenergiekosten. Besonders in den Wintermonaten, wenn Energieengpässe drohen und Preise traditionell anziehen, soll die Anlage die Netzstabilität für rund 350.000 Haushalte sichern. Das entspricht etwa 2,5 Prozent der gesamten Stromversorgung Neuenglands.
An der Börse notiert das Papier aktuell bei rund 146 Dänischen Kronen und bewegt sich damit im unteren Drittel seiner 52-Wochen-Spanne. Die nun geschaffene Planungssicherheit durch den Start des US-Projekts liefert dem Management jedoch handfeste Argumente für die nächste Bilanzvorlage. Am 6. Mai 2026 wird Ørsted seine Quartalszahlen präsentieren und ein Update zur weiteren Entwicklung des globalen Portfolios geben.
Orsted-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Orsted-Analyse vom 16. März liefert die Antwort:
Die neusten Orsted-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Orsted-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Orsted: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








