Der Tech-Riese Oracle geht in die Offensive und setzt im globalen Wettrennen um KI-Vorherrschaft ein massives Ausrufezeichen. Gemeinsam mit Nvidia und dem Rechenzentrumsbetreiber Elea plant das Unternehmen den Bau einer gigantischen KI-Datenstadt in Rio de Janeiro – dem größten Projekt dieser Art in ganz Lateinamerika. Doch was bedeutet dieser Schachzug im Kampf gegen Cloud-Giganten wie AWS und Google?

Strategische Allianz für KI-Dominanz

Während der Rio Innovation Week besiegelten die drei Partner ihre ambitionierten Pläne für "Rio AI City". Das Projekt ist nicht nur eine Infrastruktur-Investition, sondern ein strategischer Coup im globalen KI-Wettbewerb. Oracle bringt dabei hochperformante Server mit Nvidias KI-Chips an den Start, während Elea die physische Infrastruktur managt.

Die Dimensionen sind gewaltig: Bis 2028 soll die Anlage eine Kapazität von 1,5 Gigawatt erreichen – mit Option auf Erweiterung auf 3,2 Gigawatt bis 2032. Das Investitionsvolumen könnte bis zu 65 Milliarden US-Dollar betragen und markiert einen der größten Infrastruktur-Deals in der Unternehmensgeschichte.

Lateinamerika als neues Schlachtfeld

Für Oracle ist Brasilien mehr als nur ein Standort – es ist das Tor zum lateinamerikanischen Markt. Die Region gilt als Wachstumsmotor für Cloud-Dienste und KI-Anwendungen, doch bisher dominieren US-Konzerne das Geschäft. Mit "Rio AI City" positioniert sich Oracle als primärer Anbieter für Unternehmen, die KI-Modelle trainieren und einsetzen wollen.

Die Partnerschaft mit Nvidia ist dabei kein Zufall. Beide Unternehmen arbeiten bereits an OpenAIs "Stargate"-Projekt in den USA und vertiefen nun ihre Allianz auf internationalem Terrain. Der Erfolg hängt jedoch nicht nur von der Technologie ab, sondern auch von Brasiliens regulatorischem Rahmen für künstliche Intelligenz.

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Cloud-Wachstum als Treiber

Hinter der Brasilien-Offensive steht Oracles aggressive Expansionsstrategie für seine Cloud-Infrastruktur (OCI). Das Management hat wiederholt betont, dass die überwiegende Mehrheit der gebuchten Deale mit KI-Projekten verbunden ist. Die Nachfrage nach Rechenleistung für KI-Workloads explodiert – und Oracle baut die Kapazitäten, um sie zu bedienen.

Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob sich die Investitionen auszahlen. Analysten werden besonders auf die Remaining Performance Obligations (RPO) achten – ein Indikator für zukünftige Umsätze, der in vergangenen Quartalen bereits stark gewachsen ist.

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