Oracle Aktie: Dividende vor Herausforderungen
Oracle steht vor einem Scheideweg. Während das Cloud-Geschäft mit 66% Wachstum im Infrastruktur-Segment beeindruckt, wächst die Skepsis an der Wall Street. RBC Capital Markets senkte das Kursziel drastisch von 250 auf 195 USD – der Markt fordert endlich sichtbare Erträge aus den Milliarden-Investitionen in KI-Infrastruktur.
Dividendenstichtag am 9. Januar
Morgen, am 9. Januar 2026, ist Ex-Dividenden-Tag. Wer die quartalsweise Ausschüttung von 0,50 USD je Aktie erhalten will, muss die Aktie heute noch im Depot haben. Üblicherweise wird der Kurs am Ex-Tag um den Dividendenbetrag nach unten angepasst – ein zusätzlicher Belastungsfaktor für die bereits angeschlagene Chartsituation.
Wachstum erkauft mit Schuldenbergen
Die Zahlen des zweiten Quartals im Geschäftsjahr 2026 zeigen die Zerrissenheit: Der Gesamtumsatz stieg um 13% auf 16,1 Milliarden USD, das Cloud-Geschäft legte um 33% auf 8 Milliarden USD zu. Doch dieser Erfolg hat seinen Preis. Oracle befindet sich in einem beispiellosen Investitionsrennen gegen Microsoft und Amazon.
Die Befürchtung: Um die notwendigen Rechenzentren zu finanzieren, könnte die Schuldenlast bis 2030 auf 150 Milliarden USD anschwellen. Analysten fragen sich zunehmend, ob die Kapitalrendite die massiven Ausgaben rechtfertigen kann.
Technisch unter Druck
Seit dem KI-getriebenen Hoch im September 2025 hat die Aktie fast die Hälfte ihres Werts verloren. Die aktuelle Stabilisierung um 190 USD wirkt fragil. Mit einem KGV von rund 36 bleibt die Bewertung trotz der Korrektur anspruchsvoll – wenig Puffer für enttäuschende Nachrichten oder eine weitere Rotation aus kapitalintensiven Tech-Werten. Das Jahr 2026 gilt als Wendepunkt: Entweder liefert Oracle den Beweis, dass sich die KI-Wette auszahlt, oder die Unsicherheit bleibt.
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