Opendoor Aktie: Rückwärtsschritt befürchtet?
Opendoor Technologies durchlebt turbulente Zeiten. Während die Aktie bei rund 7,70 Dollar notiert und am Freitag ein Prozent verlor, sorgt ein entscheidender Rückschlag für Unruhe: Der Rauswurf aus wichtigen Indizes überschattet die jüngste Rally.
S&P streicht Opendoor von der Liste
Die schlechte Nachricht kam am Freitag: Opendoor fliegt aus dem S&P Global BMI und dem S&P TMI Index. Nach nur kurzer Mitgliedschaft haben die Indexanbieter das Papier wieder ausgemustert – ein klares Zeichen für eine Neubewertung der Börsenwürdigkeit.
Für institutionelle Investoren bedeutet das Verkaufsdruck. Sie müssen ihre Portfolios neu ausbalancieren und werden gezwungen, Opendoor-Aktien abzustoßen. Diese mechanischen Verkäufe dürften den Kurs in den kommenden Tagen belasten.
Warrants sorgen für zusätzliche Volatilität
Parallel verteilte Opendoor handelbare Optionsscheine an seine Aktionäre – ein Schachzug, der für ordentlich Wirbel sorgt:
- Series K Warrants: Ausübungspreis bei 10,80 Dollar
- Series A Warrants: Trigger bei 15,60 Dollar
- Series Z Warrants: Schwelle bei 20,40 Dollar
Diese Struktur verstärkt die Hebelwirkung massiv. Spekulanten setzen auf explodierende Kurse, während die Hoffnung auf Zinssenkungen der Fed zusätzlichen Rückenwind liefert. Immerhin würden niedrigere Zinsen Opendoors hohe Lagerkosten reduzieren.
Fundamentale Schwächen bleiben bestehen
Doch was sind die Fakten? Die Euphorie prallt hart auf die Realität:
- Betriebsmargen tief im roten Bereich
- Nettoverlust von 317 Millionen Dollar in den letzten vier Quartalen
- Immobilienbestände weiter dem Preisrisiko ausgesetzt
Kann sich das Unternehmen aus dieser Verlustzone befreien? Die aktuellen Zahlen sprechen dagegen. Mit einer Marktkapitalisierung von 7,34 Milliarden Dollar handelt die Aktie eher auf Basis von Zinshoffnungen als auf operativen Erfolgen.
Der Kurs schwankt zwischen Meme-Stock-Rally und Index-Rauswurf – ein gefährlicher Spagat für Anleger.
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