OMV-Aktie: Widerstände!
Die OMV-Aktie hat sich in der jüngeren Vergangenheit hervorragend entwickelt, scheint langsam aber doch an den Grenzen des Aufwärtstrends anzukommen. Die Linie bei 50 Euro erweist sich für die Käufer als harter Brocken. Am Montag konnte die psychologisch wichtige Marke nicht verteidigt werden. Stattdessen gab es bis zum frühen Nachmittag Verluste von 0,2 Prozent zu sehen, was den Kurs auf 49,76 Euro zurückbeförderte.
Parallel dazu sorgt sich OMV-Chef Alfred Stern zu Sorgen darum, dass die Politik der Expansion der Chemie-Tochter Borealis im Wege stehen könnte. Am vergangenen Donnerstag warnet Stern davor, dass zu enge politische Vorgaben den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe torpedieren könnten. Selbst wenn manches Gesetz gut gemeint sein mag, so könnte es OMV gerade im Vergleich mit der internationalen Konkurrenz ausbremsen.
Es geht um viel für OMV
Dass OMV in diese Richtung klare Worte findet, kommt nicht überraschend. Denn gerade aufgrund der eher mauen Entwicklung bei Öl und Gas liegen umso größere Hoffnungen auf dem Chemiesegment. Damit konnte das Unternehmen im vergangenen Jahr den Aufwärtstrend an der Börse am Leben erhalten. Was bei Öl und Gas an Wachstum fehlt, das machen die Aussichten im Chemie-Segment derzeit mehr als wett.
Für OMV ist es daher wichtig, dass es dabei auch weiterhin bleibt und Innovationen sowie Wachstum nicht ausgebremst werden. Ob die Worte in der Politik auch gehört werden mögen, das lässt sich freilich nur abwarten. Angewiesen ist OMV nicht nur auf die österreichische Bundesregierung, sondern auch manche Entscheidung in Brüssel.
Neue Impulse voraus
Langweilig wird es für die Aktionäre so schnell nicht werden, da OMV bereits Anfang Februar neue Zahlen präsentieren wird. Dann wird es auch neue Anzeichen dafür geben, in welchen Bereichen das Unternehmen noch weiter wachsen kann und wo momentan die größten Baustellen zu verorten sind. Bleiben unangenehme Überraschungen aus, könnte es vielleicht dann mit einem Sprung in neue Höhen klappen.
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