Taiwan verabschiedet sich offiziell von der Vision einer kernkraftfreien Insel. Zusammen mit dem Baustart einer bedeutenden Uranmine in Kanada entstehen neue Impulse für den gesamten Sektor. Der VanEck Uranium+Nuclear Energy ETF (NLR) profitiert dabei von einer seltenen Gleichzeitigkeit: steigende Nachfrage trifft auf ein strukturell begrenztes Angebot.

Taiwans Rückkehr zur Kernkraft

Präsident Lai Ching-te hat eine dramatische politische Kehrtwende eingeleitet. Zwei stillgelegte Kernkraftwerke erfüllen laut Regierungsangaben die Bedingungen für eine Reaktivierung. Die staatliche Taiwan Power Co. wird noch in dieser Woche, bis Ende März, einen entsprechenden Plan bei der Aufsichtsbehörde einreichen. Das Kraftwerk Ma-anshan könnte bereits 2028 wieder ans Netz gehen.

Hintergrund dieser Entscheidung ist der enorme Energiehunger der Halbleiterindustrie und der rasant wachsende Bedarf durch Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI). Bisher deckt Taiwan rund 85 Prozent seines Strombedarfs durch fossile Brennstoffe. Angesichts geopolitischer Spannungen im Nahen Osten und der Abhängigkeit von Importen stuft die Regierung die Kernkraft nun als unverzichtbare Säule für die nationale Sicherheit und die Rechenzentren der Zukunft ein.

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Frisches Uran aus Kanada

Parallel zur Nachfragebelebung in Asien gibt es Fortschritte auf der Angebotsseite. In Kanadas Athabasca-Becken haben die Bauarbeiten für die Phoenix-Uranmine von Denison Mines begonnen. Es handelt sich um das erste große Uranprojekt in Kanada seit über 20 Jahren, das genehmigt wurde.

Das Projekt ist technologisch wegweisend: Es ist die erste Mine des Landes, die das In-Situ-Recovery-Verfahren (ISR) nutzt. Ab Mitte 2028 sollen hier jährlich bis zu 12 Millionen Pfund Urankonzentrat gefördert werden. Diese neue Kapazität ist am Markt hochwillkommen, da etablierte Produzenten wie Kazatomprom zuletzt Produktionskürzungen für 2026 signalisierten und Verzögerungen in anderen Minen das globale Angebot verknappen.

KI als struktureller Treiber

Die Bedeutung von Uran als strategischer Rohstoff nimmt global zu. Die USA haben den Energieträger bereits auf ihre Liste der kritischen Mineralien gesetzt. Eine aktuelle Investorenbefragung von Uranium.io unterstreicht zudem, dass der Strombedarf durch KI-Systeme und Hyperscale-Rechenzentren am Markt nicht mehr als zyklisches Phänomen, sondern als strukturelle Veränderung wahrgenommen wird.

Der VanEck Uranium+Nuclear Energy ETF deckt diese gesamte Wertschöpfungskette ab – vom Bergbau über den Anlagenbau bis hin zum Betrieb der Reaktoren. Während die Produktion am kanadischen Phoenix-Standort für 2028 geplant ist, markiert die Einreichung der Reaktivierungspläne in Taiwan in den kommenden Tagen den nächsten konkreten Meilenstein für die Branche.

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