OHB Aktie: Volle Auftragsbücher
Der Munich Space Summit endet heute in München — und OHB SE hat die Konferenz mit einem starken Rückenwind verlassen. Ein Rekord-Auftragsbestand, ein frisch unterzeichneter ESA-Vertrag und ein potenzielles Milliardenprojekt mit der Bundeswehr zeichnen das Bild eines Unternehmens, das gerade in mehreren Wachstumsfeldern gleichzeitig anzieht.
Bundeswehr-Satelliten als nächster Großauftrag?
Im Mittelpunkt der strategischen Gespräche steht das Projekt SATCOMBw Stufe 4 — ein Vorhaben für die militärische Satellitenkommunikation der Bundeswehr. Berichten zufolge planen Airbus, OHB und Rheinmetall ein gemeinsames Konsortium für ein LEO-Netz mit mehr als 100 Satelliten. Das Gesamtvolumen könnte acht bis zehn Milliarden Euro erreichen.
Ob und wann der Zuschlag fällt, ist offen. Klar ist aber: Das Makroumfeld spielt OHB in die Hände. Deutschland plant 35 Milliarden Euro an Investitionen in militärische Raumfahrtinfrastruktur, die ESA hat ihr Budget für 2026 bis 2028 auf 22,3 Milliarden Euro aufgestockt.
Ariane 6 bringt planbare Auslastung
Neben dem Verteidigungsgeschäft liefert der anlaufende Serienbetrieb der Ariane 6 stabile Einnahmen. Die Tochtergesellschaft MT Aerospace — seit Oktober 2025 vollständig konsolidiert — fertigt Tanks und Strukturkomponenten mit einem Arbeitsanteil von zehn Prozent am Gesamtprogramm. Amazon hat 18 Starts fest gebucht, der größte Kommerzialvertrag in der Geschichte von Arianespace. Für MT Aerospace bedeutet das eine gesicherte Auslastung über mehrere Jahre.
Der feste Auftragsbestand des Konzerns liegt mit 3,19 Milliarden Euro auf einem neuen Allzeithoch. Das Book-to-Bill-Verhältnis von über 1,5 zeigt, dass die Auftragseingänge die Abarbeitung deutlich übersteigen. Zuletzt stärkte ein ESA-Vertrag über 248 Millionen Euro die Basis weiter: OHBs schwedische Tochter baut darin 20 neue Wettersatelliten.
Das Management peilt für 2026 einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von elf Prozent an. 2027 sollen es 1,7 Milliarden Euro mit zwölf Prozent werden, ab 2028 die Zwei-Milliarden-Marke. Am 7. Mai legen die Bremer die Q1-Zahlen vor — dann zeigt sich, ob das Momentum aus dem Rekordjahr 2025 trägt.
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