Österreichische Staatsanleihen im Späthandel wenig verändert / Freundliche Aktienmarktstimmung belastet etwas - US-Daten im Fokus
Die Kurse österreichischer Bundesanleihen haben sich am Dienstag im Späthandel weiterhin nur wenig verändert gezeigt. Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen österreichischen Benchmark-Anleihe legte um 2 Basispunkte auf 2,92 Prozent zu. Der Rendite-Spread zur vergleichbaren deutschen Anleihe lag bei 36 Basispunkten.
Experten der Dekabank erwarten vor den geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank am Mittwoch und der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag weiter keine größeren Kursausschläge an den Rentenmärkten.
Die nach den deutlichen Kursverlusten am Vortag wieder etwas freundlichere Stimmung an den Aktienmärkten belastete die Anleihen etwas. Der Erfolg des chinesischen KI-Start-ups DeepSeek hatte für Turbulenzen an den Finanzmärkten gesorgt.
Am Nachmittag rückten aktuelle US-Wirtschaftsdaten in den Fokus: In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter Ende des vergangenen Jahres überraschend weiter gesunken. Die Bestellungen gingen im Dezember im Monatsvergleich um 2,2 Prozent zurück, wie das US-Handelsministerium nach einer ersten Schätzung mitteilte. Es ist der zweite Rückgang in Folge und der stärkste Auftragsdämpfer seit Juni. Volkswirte wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten im Schnitt einen Anstieg um 0,6 Prozent erwartet.
Die Stimmung der Verbraucher in den USA hat sich im Jänner merklich eingetrübt. Der Konsumindikator sei um 5,4 Punkte auf 104,1 Punkte gefallen, teilte das Marktforschungsinstitut Conference Board mit. Dies ist der niedrigste Wert seit September. Volkswirte hatten mit 105,7 Punkten gerechnet.
Renditen ausgewählter österreichischer Benchmark-Anleihen:
Laufzeit Aktuell Vortag Veränderung Spread (in Basispunkten) 2 Jahre 2,39 2,40 -0,01 13 5 Jahre 2,63 2,62 +0,01 27 10 Jahre 2,92 2,90 +0,02 36 30 Jahre 3,26 3,25 +0,01 48
ger/spo
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