Österreichische Post-Aktie: China kurbelt die Geschäfte an!
Seit Jahren nehmen China-Importe in Europa zu, während das Wachstum in umgekehrter Richtung deutlich kleiner ausfällt. Zu diesem Thema tauschte sich der "Börsen-Kurier" kürzlich mit dem Fondsmanager Bernhard Haas von der Erste Group aus. Jener spricht davon, dass die Zeiten vorbei seien, in denen in China sowie anderen asiatischen Ländern ausschließlich Billigware produziert wurde.
Heute könnten asiatische Anbieter qualitativ nicht nur mithalten, sondern haben ihre europäischen Mitbewerber teils sogar überholt. Das sie besonders dort zu spüren, wo Innovationen und Effizienzsteigerungen zu wünschen übrig gelassen haben. Bemerkbar macht sich bei Konsumenten zudem die jahrelange Inflation, was Bestellungen bei Portalen wie Temu in die Höhe schnellen ließ.
Die Österreichische Post bringt mehr Pakete aus China
Die hiesige Wirtschaft wird durch solche Entwicklungen klar unter Druck gesetzt. Natürlich gibt es aber auch in Europa und Österreich Profiteure der Verschiebungen. Dazu gehört nach Ansicht von Bernhard Haas die Österreichische Post, welche ihr Paketvolumen aus China in den letzten Jahren merklich erhöht hat.
Tatsächlich arbeitet der Logistikkonzern sogar mit Temu zusammen und kündigte vor wenigen Wochen eine Vertiefung der Partnerschaft an. Das Wachstum von Kleinsendungen aus China mit einem Warenwert unter 150 Euro legte von 1,4 Milliarden im Jahr 2022 bis auf 4,6 Milliarden Pakete im Jahr 2024 zu. Ein nicht eben geringer Anteil davon dürfte auf das Konto der Österreichischen Post gehen.
Schluss mit lustig?
Von dieser Warte aus wirkt es da eher unerfreulich, wenn in Brüssel an Zöllen gebastelt wird, mit denen die heimische Wirtschaft gestärkt werden soll. Doch die Österreichische Post scheint sich darauf bereits vorzubereiten und Temu investiert munter in Standorte innerhalb der EU. Plötzliche Einbrüche sind momentan nicht zu befürchten, weshalb die Bullen auch am Steuer bleiben. Der Aktienkurs der Post konnte im noch jungen Jahr 2026 bisher schon um rund vier Prozent bis auf 32,25 Euro am Freitagmorgen zulegen.
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