Ocugen hat sich frisches Kapital beschafft und damit die Finanzierung bis Ende 2026 gesichert. Gleichzeitig macht das Biotech-Unternehmen bei seinen Gentherapie-Kandidaten Fortschritte. Die entscheidende Frage: Können die klinischen Programme die Erwartungen erfüllen?

Kapitalerhöhung bringt Luft

Ende Januar schloss Ocugen ein Aktienangebot über 22,5 Millionen US-Dollar ab. Dabei wurden 15 Millionen Stammaktien zu einem Preis von 1,50 US-Dollar platziert. Nach Abzug von Gebühren fließen dem Unternehmen rund 20,85 Millionen US-Dollar zu. Diese Mittel sollen für allgemeine Unternehmenszwecke, Investitionen und das operative Geschäft verwendet werden.

Mit dieser Finanzspritze hat sich Ocugen eine Reichweite bis ins vierte Quartal 2026 verschafft – ein wichtiger Puffer für die laufenden klinischen Studien.

Fortschritte bei OCU410 und OCU410ST

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Parallel zur Kapitalerhöhung meldete Ocugen positive vorläufige Daten aus der Phase-2-Studie ArMaDa für OCU410. Die Gentherapie zielt auf die Behandlung von geografischer Atrophie ab, einer fortgeschrittenen Form der altersbedingten Makuladegeneration. Die vollständigen 12-Monats-Daten sollen im ersten Quartal 2026 veröffentlicht werden. Noch in diesem Jahr will das Unternehmen eine Phase-3-Studie starten.

Auch bei OCU410ST, einer Gentherapie gegen die seltene Augenkrankheit Morbus Stargardt, gibt es Bewegung. Die Phase-1-Studie GARDian1 zeigte Verbesserungen der Sehschärfe und eine Verlangsamung des Läsionswachstums. Schwerwiegende Nebenwirkungen im Zusammenhang mit dem Medikament wurden nicht beobachtet.

Entscheidende Monate stehen bevor

Die kommenden Monate werden zeigen, ob Ocugen seine Pipeline in die späten Entwicklungsphasen überführen kann. Die Veröffentlichung der vollständigen Phase-2-Daten für OCU410 im ersten Quartal und der geplante Start der Phase-3-Studie sind die nächsten wichtigen Meilensteine. Für Investoren steht dabei im Fokus, ob die Therapiekandidaten auch in größeren Studien überzeugen können.

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