Das Geld ist da, doch der Startschuss lässt weiter auf sich warten. Obwohl der australische Entwickler seine Kasse prall gefüllt hat und der Markt für Seltene Erden boomt, müssen Anleger eine erneute Verzögerung beim Prestige-Projekt Nolans hinnehmen. Während die Finanzierung weitgehend gesichert scheint, hängt der entscheidende Schritt nun an behördlichen Mühlen.

Solides Finanzpolster aufgebaut

Rein finanziell steht das Unternehmen so gut da wie lange nicht. Wie aus dem aktuellen Quartalsbericht hervorgeht, stieg der Kassenbestand sprunghaft von 90 Millionen auf 570 Millionen AUD. Mit insgesamt rund 1,9 Milliarden Dollar an verfügbaren Finanzierungsquellen übersteigt das Kapital den geschätzten Bedarf für das Projekt von 1,6 Milliarden Dollar deutlich.

Laut Geschäftsführer Darryl Cuzzubbo sind 90 Prozent dieser Mittel bereits fest zugesagt oder stehen kurz vor der finalen Genehmigung. Doch trotz dieser komfortablen Ausgangslage fehlt das letzte Puzzleteil: Eine Bestätigung der deutschen Regierung steht noch aus, bevor die finale Investitionsentscheidung (FID) getroffen werden kann.

Zeitplan erneut korrigiert

Der Wermutstropfen für Aktionäre liegt im Zeitplan. Die endgültige Investitionsentscheidung, die ursprünglich schon für Anfang 2025 und später für das erste Quartal 2026 avisiert war, verschiebt sich erneut. Das Management peilt nun die erste Jahreshälfte 2026 an. Cuzzubbo warb vor besorgten Anlegern um Verständnis und betonte, dass die Sorgfalt der Partner langfristig den Wert des Projekts sichere.

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Marktumfeld liefert Rückenwind

Während das Projekt in der administrativen Warteschleife hängt, spielt die Marktentwicklung Arafura in die Karten. Der Preis für das wichtige Neodym-Praseodym (NdPr) kletterte in den letzten zwölf Monaten um über 80 Prozent auf mehr als 100 Dollar pro Kilogramm.

Angesichts der chinesischen Dominanz von fast 90 Prozent am Weltmarkt gewinnt das Projekt auch geopolitisch an Brisanz. Es wurde explizit im Abkommen über kritische Mineralien zwischen US-Präsident Donald Trump und dem australischen Premierminister Anthony Albanese Ende 2025 priorisiert. Auch prominente Unterstützung ist vorhanden: Gina Rineharts Hancock Prospecting hält einen Anteil von 10 Prozent.

Operativ treibt das Unternehmen das Vorhaben derweil weiter voran. Mit der Ernennung von Hatch zum Projektmanager wurde ein erfahrener Partner für den Bau der komplexen Verarbeitungsanlagen verpflichtet. Entscheidend wird nun sein, ob das Management das neue Zeitfenster in der ersten Jahreshälfte 2026 tatsächlich einhalten kann, um endlich vom positiven Preisumfeld zu profitieren.

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