Nvidia-Aktie: Nicht mehr aufzuhalten!
Nvidia schwimmt im Geld. Der Erfolg der Blackwell- und Hopper-Architekturen hat die Kassen des Chip-Giganten in einem Maße gefüllt, das selbst für das Silicon Valley außergewöhnlich ist. Doch dieser Reichtum ist ein zweischneidiges Schwert: Je mehr Bargeld Nvidia anhäuft, desto lauter werden die Fragen nach dessen Verwendung. Früher wäre die Antwort simpel gewesen: Expansion durch Zukäufe. Heute jedoch steht das Unternehmen unter einer derart strengen regulatorischen Lupe, dass klassische Übernahmen fast unmöglich geworden sind. Nvidia ist schlichtweg zu groß und zu einflussreich, um unbemerkt auf Einkaufstour zu gehen.
Strategiewechsel: Lizenzen statt Akquise
Da die Kartellwächter bei jeder größeren Fusion sofort die Stopp-Taste drücken, muss Jensen Huang kreativer werden. Das Beispiel Groq zeigt eindrucksvoll, wie Nvidia dieses Problem umgeht. Anstatt das Startup komplett zu schlucken – was langwierige Prüfungen der FTC oder der EU-Kommission nach sich ziehen würde – wählte man eine 20 Milliarden USD schwere, nicht-exklusive Lizenzvereinbarung. Nvidia kauft sich damit Zugang zu entscheidendem Know-how und Talenten, ohne die rechtliche Kontrolle zu übernehmen. Es ist ein taktisches Manöver, um die Innovationskraft zu sichern, während man offiziell unter dem Radar der Monopol-Jäger bleibt.
Geopolitik als Joker
Trotz des aktuellen Drucks könnte sich das Blatt für Nvidia wenden. Der Wettlauf um die KI-Vorherrschaft ist längst keine rein wirtschaftliche Angelegenheit mehr, sondern eine Frage der nationalen Sicherheit der USA. Wenn Washington den technologischen Vorsprung gegenüber China halten will, kann es sich kaum leisten, den heimischen Champion durch zu starre Regulierung zu fesseln. Es entsteht ein Paradoxon: Während die Kartellbehörden die Marktmacht begrenzen wollen, benötigt die Geopolitik einen starken, handlungsfähigen Player. Diese Spannung könnte Nvidia langfristig wieder mehr Spielraum bei der Verwendung seiner Cash-Reserven verschaffen.
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