Nvidia Aktie: Milliarden-Offensive
Der KI-Gigant ruht sich nicht auf seiner Dominanz aus. Mit einer massiven Investition von 2 Milliarden US-Dollar in den Partner CoreWeave zementiert Nvidia seinen Zugriff auf die kritische Infrastruktur der Zukunft. Doch ist dieser Schritt rein strategisch oder eine notwendige Verteidigungslinie gegen die aufholende Konkurrenz aus dem Big-Tech-Lager?
Infrastruktur als Schlüssel
Nvidia verdoppelt seinen Einsatz. Für einen Kaufpreis von 87,20 US-Dollar pro Aktie sicherte sich der Konzern gestern rund 23 Millionen weitere Anteile am Cloud-Anbieter CoreWeave. Damit wächst die bisherige Beteiligung von 6,3 Prozent auf fast das Doppelte an. Der Markt reagierte prompt: CoreWeave-Papiere kletterten vorbörslich um 9 Prozent, während Nvidia bei einer Marktkapitalisierung von 4,6 Billionen US-Dollar schloss.
Die erweiterte Partnerschaft zielt auf konkrete operative Meilensteine ab:
* Massiver Ausbau: CoreWeave plant bis 2030 eine Rechenzentrumskapazität von über 5 Gigawatt.
* Technologie-Einsatz: Implementierung kommender Nvidia-Generationen, darunter die Rubin-Plattform und Vera CPUs.
* Beschleunigung: Das Kapital soll den Erwerb von Land und Energieversorgung für neue Datenzentren vorantreiben.
Ein wichtiger Aspekt für Anleger: Ein CoreWeave-Sprecher stellte klar, dass das frische Geld in Bauvorhaben und Forschung fließt, nicht direkt in den Kauf von Nvidia-Chips. Damit tritt das Unternehmen proaktiv Bedenken entgegen, es handele sich um eine künstliche Umsatzsteigerung durch interne Kreislauffinanzierungen.
Konkurrenzdruck und Bewertung
Der Zeitpunkt dieser Offensive ist bewusst gewählt. Während Privatanleger laut Vanda Research allein in den letzten fünf Tagen über 700 Millionen US-Dollar in die Aktie investierten, formiert sich der Wettbewerb. Microsoft stellte fast zeitgleich eigene KI-Chips der nächsten Generation vor. Zwar hält Nvidia aktuell rund 85 Prozent Marktanteil im GPU-Segment, doch mit Googles TPUs und Amazons Trainium-Chips wächst der Druck durch hauseigene Lösungen der großen Cloud-Konzerne.
Der nächste entscheidende Termin steht bereits fest: Am 25. Februar legt Nvidia die Quartalszahlen vor. Analysten rechnen für das Fiskaljahr 2026 weiterhin mit einem Umsatz- und Gewinnwachstum von über 50 Prozent. Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 24 notiert die Aktie derzeit unter ihrem dreijährigen Durchschnittswert. Ob diese Bewertung gerechtfertigt bleibt, wird davon abhängen, ob die aggressive Expansionsstrategie die Nachfrage auch über 2026 hinaus sichern kann.
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