Gegen NuScale Power wurden mehrere Sammelklagen wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs eingereicht. Im Kern geht es um die Zusammenarbeit mit dem Partner ENTRA1 Energy und die Frage, ob geschäftliche Risiken systematisch verschwiegen wurden. Anleger reagierten bereits mit deutlichen Verkäufen auf die wachsende Unsicherheit.

Zweifel an der Partnerschaft

Die Vorwürfe konzentrieren sich auf potenziell irreführende Angaben zur Expertise von ENTRA1 Energy LLC. Den Klageschriften zufolge verfügte der Partner nicht über die notwendige Erfahrung in der Finanzierung, dem Bau oder dem Betrieb von komplexen Nuklearprojekten. Hatte der Partner überhaupt die nötige Expertise, um die ehrgeizigen Ziele von NuScale zu unterstützen? Das Fehlen dieser Kompetenzen setzte die gesamte Vermarktungsstrategie von NuScale Risiken aus, die den Aktionären gegenüber nicht ausreichend kommuniziert worden sein sollen.

Hohe Kosten belasten Kurs

Zusätzlicher Druck entstand durch einen massiven Anstieg der Verwaltungs- und Gemeinkosten im dritten Quartal 2025. Auslöser war eine Zahlung von 495 Millionen US-Dollar an ENTRA1 im Zusammenhang mit einer Vereinbarung mit der Tennessee Valley Authority (TVA).

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Diese Enthüllungen belasteten das Vertrauen der Marktteilnehmer spürbar. Die Aktie geriet massiv unter Druck und verlor allein in den letzten 30 Tagen rund 32 Prozent an Wert. Mit einem aktuellen Kurs von 13,44 USD notiert das Papier inzwischen rund 75 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom vergangenen Oktober.

Rechtliche Fristen

Für Investoren, die in dem betroffenen Zeitraum Aktien der Klasse A erworben haben, läuft nun die Frist zur Ernennung eines Hauptklägers. Diese endet am 20. April 2026. Die juristische Aufarbeitung der Millionenzahlung und der Partnerschaft wird maßgeblich darüber entscheiden, ob NuScale die nötige Glaubwürdigkeit für seine langfristigen Projekte am Kapitalmarkt zurückgewinnen kann.

  • Schlusskurs Freitag: 13,44 USD
  • Change 30 Tage: -32,02%
  • Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -74,85%
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