Novo Nordisk hält an seinem Aktienrückkauf fest – und das in einer Phase, in der der Markt die Aktie deutlich kritischer sieht. Denn der Konzern hat für 2026 vorsichtig geplant und muss sich zugleich auf mehr Preisdruck einstellen. Was steckt hinter dem jüngsten Rückkauf-Update?

Rückkauf: Zahlen und Rahmen

Gestern hat Novo Nordisk Details zu Transaktionen im laufenden Aktienrückkaufprogramm veröffentlicht. Demnach kaufte das Unternehmen zwischen dem 4. und 13. Februar insgesamt 1.750.000 B-Aktien zurück.

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Wichtige Eckdaten:

  • Durchschnittspreis: 305,03 DKK je Aktie
  • Transaktionsvolumen: rund 534 Mio. DKK
  • Eigene B-Aktien (Treasury Shares) nach Kauf: 19.139.799 Stück
  • Anteil am Grundkapital: rund 0,4%
  • Programmgröße: bis zu 15 Mrd. DKK über 12 Monate, Start am 4. Februar

Warum der Markt nervös bleibt

Der Rückkauf läuft in einer Phase erhöhter Schwankungen. Anfang Februar legte das Management eine Prognose für 2026 vor, die bei konstanten Wechselkursen einen Rückgang von Umsatz und operativem Gewinn um 5% bis 13% erwartet. Als Gründe nannte das Unternehmen vor allem US-Preisdruck sowie Anpassungen bei Rabatten (Rebates).

Diese vorsichtige Aussicht blieb nicht ohne Folgen: Über den vergangenen Monat fiel die Aktie laut Bericht um rund 20%.

Konkurrenzdruck: Generika und Rabatte

Zusätzlich verschärft sich der Wettbewerb. Heute hieß es in Berichten, dass der indische Hersteller Dr. Reddy’s Laboratories sich für den Start einer Generic-Variante von Abnehmbehandlungen positioniert. Im Raum steht dabei ein Preisabschlag von bis zu 60% gegenüber aktuellen Marktniveaus.

Damit steigt der Druck auf das Geschäft mit Adipositas- und Diabetes-Therapien – zumal Novo Nordisk in diesen Segmenten bereits mit aggressiven Preisstrategien großer Wettbewerber wie Eli Lilly konkurriert.

Im Hintergrund bleibt außerdem die Pipeline ein zentrales Thema: Der Bericht verweist besonders auf den nächsten Abnehm-Kandidaten CagriSema als wichtigen Baustein für künftiges Wachstum.

Der Rückkauf selbst ist Teil eines auf Free Cashflow gestützten Kapitalrückführungsplans und läuft im Rahmen des auf bis zu 15 Mrd. DKK angelegten Programms weiter, das am 4. Februar gestartet ist.

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