Die Novo Nordisk-Aktie hat in den ersten Handelstagen des Jahres 2026 einen beeindruckenden Kurssprung hingelegt. An der Heimatbörse in Kopenhagen kletterte der Titel am 6. Januar um 4,99 Prozent auf 346,75 Dänische Kronen. Am darauffolgenden Tag ging es weitere 4,99 Prozent nach oben auf 364,05 Kronen. Am 8. Januar verlangsamte sich die Rally zunächst mit einem Plus von 0,84 Prozent auf 367,10 Kronen.

Der Auslöser für diese Euphorie: Die neue Wegovy-Abnehmpille ist nun flächendeckend in den USA erhältlich. Laut Mitteilung vom 5. Januar 2026 können Patienten das orale GLP-1-Medikament bei über 70.000 Apotheken wie CVS und Costco sowie bei Telemedizinanbietern erwerben. Die Preisgestaltung startet bei 149 US-Dollar pro Monat für die Anfangsdosis von 1,5 mg. Höhere Dosierungen bleiben bis 15. April 2026 zu diesem Preis erhältlich, danach steigt der Preis auf 199 Dollar. Die Spitzendosierungen von 9 und 25 mg sollen 299 Dollar kosten.

Verlorenes Vertrauen zurückgewinnen?

Der erfolgreiche Marktstart der Wegovy-Tablette könnte kaum zu einem wichtigeren Zeitpunkt kommen. Das vierte Quartal 2025 war für den dänischen Konzern eine Katastrophe: Im November 2025 scheiterten die Alzheimer-Studien EVOKE und EVOKE+ kläglich. Die Hoffnungen auf eine Diversifizierung des Geschäftsmodells im Neurologie-Bereich lösten sich damit in Luft auf. Die Aktie befindet sich seither im Sinkflug.

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Unter der Leitung des neuen CEO Mike Doustdar konzentriert sich Novo Nordisk jetzt wieder voll auf seine Kernkompetenzen. Die Strategie scheint klar: Mit maximalen Verschreibungszahlen sollen drohende Patentabläufe in den 2030er Jahren ausgeglichen werden.

Warnung vor Umsatzrückgang

Doch die Ernüchterung folgt auf dem Fuß. Richard Vosser von JPMorgan schätzt den Umsatz der Wegovy-Pille in den USA für 2026 auf rund 750 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig rechnet der Analyst mit einem Umsatzrückgang von 10 bis 15 Prozent im laufenden Jahr. Voraussichtliche Preisrückgänge dürften von steigenden Volumina nicht ausgeglichen werden – eine bittere Prognose für die Anleger.

Zusätzlich expandiert Novo Nordisk seine Partnerschaft mit Veeva Systems. Am 7. Januar 2026 gab das Softwareunternehmen bekannt, dass die International Operations-Einheit von Novo Nordisk auf Veeva Vault CRM umsteigt. Die Plattform soll mit KI-gestützten Anwendungen eine effektivere kommerzielle Ausführung ermöglichen.

Alle Augen richten sich nun auf den Quartalsbericht Anfang Februar 2026. Sollten die Absatzzahlen die skeptischen Analystenschätzungen übertreffen, könnte das der Aktie weiteren Auftrieb verleihen. Bis dahin bleibt die Frage offen: Ist das die ersehnte Trendwende oder nur ein kurzes Aufbäumen im Bärenmarkt?

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