Novo Nordisk Aktie: Klage und Ausblick belasten
Der dänische Pharmariese sieht sich gleich mehreren Herausforderungen gegenüber. Am Montag reichte Novo Nordisk Klage gegen den US-Telemedizin-Anbieter Hims and Hers Health ein – wegen Patentverletzung bei Abnehmpräparaten. Zeitgleich verdauen Anleger die schwachen Jahresprognosen für 2026, die das Unternehmen Anfang Februar vorlegte.
Gewinnwarnung belastet
Novo Nordisk rechnet für 2026 mit sinkenden Umsätzen und einem schrumpfenden operativen Gewinn. Als Gründe nannte der Konzern am 3. Februar niedrigere Verkaufspreise in den USA sowie den Verlust von Exklusivrechten für bestimmte Produkte auf internationalen Märkten. Die Prognose folgte auf ein solides Geschäftsjahr 2025, in dem die Umsätze zu konstanten Wechselkursen um 10% zugelegt hatten.
Die Reaktion der Börse fiel deutlich aus: Die Aktie gab nach Bekanntgabe der Jahresziele spürbar nach. Investoren hatten offenbar auf eine optimistischere Einschätzung gehofft.
Aktienrückkauf trotz Gegenwind
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Parallel zur verhaltenen Prognose startete der Konzern am 4. Februar ein Rückkaufprogramm. Über zwölf Monate sollen eigene Aktien im Wert von bis zu 15 Milliarden Dänischen Kronen zurückgekauft werden – ein Signal, das Vertrauen in die langfristige Entwicklung demonstrieren soll.
Die jüngste Klage gegen Hims and Hers Health verschärft die Lage. Der US-Anbieter hatte zuvor eine Kopie von Novo Nordisks Abnehm-Medikamenten auf den Markt gebracht. Die Klage bezieht sich sowohl auf Tabletten als auch auf Injektionspräparate und zeigt, wie aggressiv das Unternehmen sein geistiges Eigentum verteidigt.
Termine im Blick
Am 26. März findet die Hauptversammlung statt. Die Quartalszahlen für das erste Vierteljahr 2026 folgen am 6. Mai, die Halbjahreszahlen am 5. August und die Q3-Daten am 4. November. Bis dahin wird sich zeigen müssen, ob Novo Nordisk im umkämpften Markt für Diabetes- und Adipositas-Therapien den Kurs halten kann.
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