Der Pharma-Riese aus Basel legt bei seiner Einkaufstour einen Gang zu. Diese Woche verkündete Novartis bereits die zweite milliardenschwere Kooperation - diesmal mit dem chinesischen Biotech-Unternehmen Argo Biopharma. 160 Millionen Dollar fließen sofort, weitere 5,2 Milliarden könnten folgen.

Dritte Runde mit Argo Biopharma

Novartis und Argo kennen sich gut: Es ist bereits die dritte gemeinsame Vereinbarung zwischen beiden Unternehmen. Erst im Januar 2024 hatte der Schweizer Konzern 185 Millionen Dollar für eine Partnerschaft hingeblättert - mit Meilenstein-Zahlungen von über vier Milliarden Dollar im Gepäck.

Diesmal stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Fokus. Konkret geht es um Behandlungen für erhöhte Triglycerid-Werte und gemischte Cholesterin-Störungen. Ein Medikament namens BW-00112 befindet sich bereits in Phase-II-Studien in den USA und China.

Gene zum Schweigen bringen

Was macht diese Deals so lukrativ? Novartis setzt voll auf die sogenannte siRNA-Technologie. Damit lassen sich krankhafte Gene gezielt "ausschalten" - ein revolutionärer Ansatz in der Medizin.

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Die Schweizer sichern sich außerhalb Chinas die Rechte an zwei frühen Wirkstoffen und erhalten Optionen für die gemeinsame Entwicklung weiterer Kandidaten. Ein besonders vielversprechender siRNA-Kandidat steht kurz vor den ersten Studien und soll 2026 in die Testphase mit Menschen eintreten.

Starke Zahlen im Rücken

Die Shopping-Tour kommt nicht von ungefähr. Novartis kann aus einer Position der Stärke heraus agieren: Im zweiten Quartal stiegen die Nettoumsätze um elf Prozent, das Kern-Betriebsergebnis kletterte sogar um 21 Prozent nach oben. Die Jahresprognose wurde angehoben.

Mit einer Marktkapitalisierung von 245 Milliarden Dollar gehört der Konzern zu den schwergewichtigen Playern der Pharmaindustrie. Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben weiterhin eine der häufigsten Todesursachen weltweit - ein riesiger Markt für innovative Therapien.

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