Nordex Aktie: Rekord-Auftragsflut
Nordex kann sich vor Aufträgen kaum retten. Der Windkraftanlagenbauer aus Hamburg meldet für 2025 einen historischen Auftragseingang von 10,2 GW – ein Plus von 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig sichert sich das Unternehmen einen strategischen Großauftrag mit dem österreichischen Energieversorger VERBUND. Die Auftragsbücher sind so voll wie nie.
VERBUND-Deal mit Signalwirkung
Am 19. Januar 2026 unterzeichnete Nordex einen mehrjährigen Rahmenvertrag mit VERBUND Green Power. Die Eckdaten:
- Volumen: Bis zu 700 MW Windkraftkapazität
- Turbinen: Bis zu 105 Onshore-Anlagen
- Laufzeit: Bis 2030
- Märkte: Österreich, Deutschland, Spanien, Italien, Rumänien, Albanien
Das Auftragsvolumen deckt rund 50 Prozent der geplanten Windprojekt-Pipeline von VERBUND Green Power ab. CEO José Luis Blanco besiegelte den Deal persönlich am 16. Januar in Madrid.
10,2 GW im Gesamtjahr
Die Auftragsdynamik zieht sich durch alle Quartale. Allein im vierten Quartal 2025 sicherte sich Nordex Bestellungen über 3,6 GW mit einem Volumen von 3,175 Milliarden Euro. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei 0,89 Millionen Euro pro MW – ein stabiles Preisumfeld.
Für das Gesamtjahr 2025 verbucht der Konzern 10,2 GW Auftragseingang, verglichen mit 8,3 GW im Vorjahr. Der durchschnittliche Verkaufspreis über alle Projekte: 0,91 Millionen Euro pro MW.
Marktführer in Deutschland
In Deutschland festigt Nordex seine dominante Stellung. Nach Zahlen der Fachagentur Windenergie an Land entfielen 2025 rund 32 Prozent aller neu installierten Onshore-Kapazitäten auf den Hamburger Hersteller – das zweite Jahr in Folge als Marktführer.
285 Anlagen mit 1.647 MW gingen ans Netz. Bei einem Gesamtmarktvolumen von 5.232,5 MW sichert sich Nordex damit fast ein Drittel des heimischen Marktes.
Auftragsflut hält 2026 an
Auch im neuen Jahr reißt die Auftragsserie nicht ab. Allein in den ersten Januarwochen 2026 meldete Nordex:
- 508 MW in Kanada (darunter erste N175/6.X-Turbinen)
- 414 MW in Frankreich, Belgien und Portugal
- 246 MW in Spanien
- 224 MW von UKA in Deutschland
Die Projekte verteilen sich über Turbinentypen der 4- bis 7-MW-Klasse, darunter N163/6.X, N175/6.X und N149/5.X.
Operative Erholung sichtbar
Bei einem Umsatz von rund 7,3 Milliarden Euro (2024) weist Nordex eine Gewinnmarge von 1,5 Prozent aus. Die operative Erholung nach den Verlustjahren nimmt Fahrt auf. Mit über 10.400 Mitarbeitern und Produktionsstätten in Deutschland, Spanien, Brasilien, Indien, den USA und Mexiko verfügt der Konzern über eine breite Fertigungsbasis.
Die nächsten Quartalszahlen stehen am 26. Februar 2026 an. Dann wird sich zeigen, wie sich die Auftragsflut in Umsatz und Ergebnis niederschlägt. Die Aktie notiert aktuell bei 31,70 Euro.
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