Nordex Aktie: Auftragsflut aus Deutschland
Innerhalb von nur zwei Tagen hat Nordex zwei neue Aufträge aus Deutschland gemeldet. Das Muster dahinter ist strategisch durchdacht — und zeigt, wohin die Reise geht.
Münsterland und wpd: Zwei Deals, ein Konzept
Am 12. März erhielt Nordex den Zuschlag für das Projekt Heek-Strönfeld im Kreis Borken: sieben Turbinen des Typs N175/6.X mit einer Gesamtleistung von 49 MW. Der Bürgerwindpark bindet neben Grundstückseigentümern auch die Gemeinde Heek, lokale Kirchengemeinden und eine Energiegenossenschaft mit über 1.300 Mitgliedern ein. Errichtung und Inbetriebnahme sind für 2027 geplant.
Bereits am 10. März hatte der langjährige Kunde wpd ein deutlich größeres Paket geordert: 40 Turbinen für neun Projekte in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen — zusammen 279,2 MW.
Was beide Deals verbindet: Jeder enthält einen langfristigen Premium-Servicevertrag. Beim Bürgerwindpark läuft dieser 25 Jahre, beim wpd-Paket 15 Jahre. Genau diese Kombination aus Projektgeschäft und wiederkehrenden Serviceerlösen stabilisiert die Ertragsbasis — und erklärt, warum die Aktie seit ihrem Tief bei 14,20 Euro im April 2025 auf rund 43 Euro geklettert ist.
Rekordjahr als Rückenwind
Das Fundament stimmt. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte Nordex einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro und einen Rekordauftragseingang von 10,2 GW — ein Plus von 22,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die EBITDA-Marge beschleunigte sich im vierten Quartal auf 12,1 Prozent. Der freie Cashflow lag bei 863 Millionen Euro.
Für 2026 peilt das Management einen Umsatz zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro an, mittelfristig soll die EBITDA-Marge bei 10 bis 12 Prozent liegen. Ab 2027 plant Nordex erstmals Kapitalrückführungen — mindestens 50 Millionen Euro jährlich, als Dividende oder Aktienrückkäufe.
Der Auftragseingang im Projektbereich stieg 2025 um ein Viertel auf 9,3 Milliarden Euro. Nordex hält damit rund 31,5 Prozent Marktanteil bei Onshore-Installationen in Deutschland — eine starke Ausgangsposition für ein Jahr, in dem das Heimatmarktgeschäft offensichtlich weiter Fahrt aufnimmt.
Die nächsten konkreten Datenpunkte für Investoren sind die vollständigen Jahreszahlen 2025 sowie der erste Quartalsbericht 2026 — dann wird sich zeigen, ob die Margenbeschleunigung aus Q4 ins neue Jahr trägt.
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