Nokia Aktie: Unveränderte Gesamtsituation
Nokia hat eine turbulente Woche hinter sich. Während der finnische Netzwerkausrüster seinen Jahresbericht 2025 vorlegte und wichtige Partnerschaftsfortschritte auf dem Mobile World Congress präsentierte, rutschte die Aktie am Donnerstag um über 4 Prozent ab. Im Fokus: Restrukturierungsmaßnahmen und eine anhaltend vorsichtige Analystenhaltung.
Fidelity überschreitet Meldeschwelle
Eine bemerkenswerte Entwicklung kam von institutioneller Seite: FMR LLC, die Muttergesellschaft von Fidelity, meldete am 2. März 2026 erstmals einen Anteil von 5,04 Prozent an Nokia. Die Beteiligung umfasst 289,5 Millionen Aktien, die Stimmrechte liegen bei 4,83 Prozent. Die Anteile werden über verschiedene Tochtergesellschaften gehalten, darunter Fidelity Management & Research Company und Strategic Advisers LLC.
Sparprogramm läuft, Struktur neu aufgestellt
Nokia treibt sein Kostensenkungsprogramm voran. Bis Ende des dritten Quartals hatte das Unternehmen Einsparungen von 0,8 Milliarden Euro erreicht. Bis Ende 2026 sollen es insgesamt 1,2 Milliarden Euro werden. Seit Januar 2026 ist Nokia in drei Geschäftsbereiche gegliedert: Network Infrastructure, Mobile Infrastructure und Portfolio Businesses. Die Segmente erwirtschafteten 2025 Umsätze von 7,6 Milliarden Euro beziehungsweise 11,4 Milliarden Euro.
Parallel dazu vertiefte Nokia auf dem MWC seine KI-Partnerschaften. Mit NVIDIA wurde die Zusammenarbeit bei AI-RAN ausgebaut – funktionstests laufen bereits mit T-Mobile, Indosat und SoftBank. NVIDIA investierte zudem eine Milliarde Dollar in Nokia-Aktien zu 6,01 Dollar je Anteil. Auch mit der Deutschen Telekom arbeitet Nokia an KI-gestützten, offenen RAN-Systemen.
Analysten bleiben gespalten
Die Danske Bank stufte Nokia Ende Februar von "Kaufen" auf "Halten" herab und setzte ein Kursziel von 6,50 Euro. Begründung: anhaltender Druck im Telekom-Sektor, besonders in Europa. Morgan Stanley hingegen startete im Februar mit einer "Übergewichten"-Empfehlung und einem Kursziel von 8,00 Dollar. Die Hauptversammlung am 9. April 2026 wird über die Verwendung der Gewinne entscheiden – der Vorstand schlägt vor, keine direkte Dividende zu beschließen, sondern eine Ermächtigung zur Ausschüttung von bis zu 0,14 Euro je Aktie in vier Raten zu erteilen.
T-Mobile will 2026 mit Tests von Nokias AI-RAN beginnen. Der Bedarf ist real: Bereits die Hälfte der 800 Millionen wöchentlichen ChatGPT-Nutzer greift laut Nokia über Mobilgeräte zu – und der Datenverkehr dürfte weiter steigen.
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