Auf und Ab beim Pfandbrief

Auch wenn die beiden Dinge nichts miteinander zu tun haben - außer, zeitgleich veröffentlicht zu werden. So freut sich die FMA, dass seit dem Inkrafttreten des neuen Pfandbriefgesetzes mit 8. Juli 2022 bis Ende 2023 ein Gesamtvolumen von 28,88 Mrd. Euro begeben wurde. Zeitgleich erleben Anleihen der Deutschen Pfandbriefbank einen Kursrutsch auf teils die Hälfte der Nominale. Das Engagement am US-Gewerbeimmobilienmarkt sorgt. Laut Bloomberg-Informationen empfahl Morgan Stanley Kunden, vorrangige Papiere des Instituts abzustoßen.

 

Soll / Ist voestalpine erzielte im 3. Quartal des Geschäftsjahrs 2023/24 einen Umsatz von 3,87 Milliarden Euro (-9,7%), ein EBITDA von 368,3 Mio. Euro (-15,0%) ein EBIT von 182,1 Mio. (-24,7%) und einen Überschuss von 98,7 Mio. Euro (-33,8%) - entsprechend 0,41 Euro je Aktie (nach 0,66). Die Bloomberg-Konsens-Analysten-Schätzung für den Umsatz lag bei 3,96 Mrd. Euro, für das EBITDA bei 380,4 Millionen, das EBIT bei 181,7 Mio. und unterm Strich sollten 92,3 Millionen herauskommen. In Summe der ersten drei Quartale ergibt sich ein Umsatz von 12,39 Mrd. Euro (-8,8%, ein EBITDA von 1,28 Mrd. (-31,7%), ein EBIT von 713,2 Mio. (-37,4%) und ein Überschuss von 431,2 Millionen (-50,1%) - entsprechend 1,96 Euro je Aktie (nach 4,46). Aktuell gibt es von Analysten 5 Kaufen, 10x Halten und 1x Verkaufen als Empfehlung bei einem mittleren Kursziel von 30,3 Euro - Potenzial: plus 11 Prozent.

 

Klicks statt Klasse

Tatsächlich gibt es erste Studien, die sich mit den ­Anlagetipps von Finanz-Influencern beschäftigen und zu dem Ergebnis kommen, dass ­ausgerechnet die mit der schlechtesten Performance die meisten ­Follower haben.

 

Ob Plus oder Minus ist egal, ein Gewinn ist’s

Nominierung Zertifikat des Monats V: UniCredit nominiert ein Twin-Win-Zertifikat auf den europäischen Aktienleitindex EuroStoxx50. Die Laufzeit beträgt 4 Jahre. Am Schluss werden auch Verluste in einen Gewinn verwandelt, wenn diese 37% nicht übersteigen. 

Twin Win Zertifikat auf den EURO STOXX 50 (Price) Index (EUR) ISIN: DE000HVB8KR9

 

Life Style

Österreich-Premiere „Footloose“

Hotel zum Ritter St. Georg

 

MIX

»Analysen zu österreichischen Aktien. JPMorgan bestätigt für ams-OSRAM die Empfehlung Neutral - und reduziert das Kursziel von 5,69 auf 2,75 CHF. Letzter Schlusskurs: 2,023 CHF - durchschnittliches Kursziel: 2,55 CHF. Deutsche Bank bestätigt für Palfinger die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 36,0 auf 37,0 Euro. Nun ex-aequo das höchste aller Kursziele. Letzter Schlusskurs: 24,45 Euro - durchschnittliches Kursziel: 31,83 Euro. Barclays nimmt für RHI Magnesita die Empfehlung mit einem Übergewichten wieder auf (Ende Mai mit einem Übergewichten, Kursziel 2950 Pence eingestellt) - und nennt 3800 Pence als Kursziel. Letzter Schlusskurs: 3434 Pence - durchschnittliches Kursziel: 3528,33 Pence. NuWays bestätigt für s Immo die Empfehlung Kaufen - und erhöht das Kursziel von 17,0 auf 18,4 Euro. Letzter Schlusskurs: 14,86 Euro - durchschnittliches Kursziel: 17,8 Euro. Societe Generale bestätigt für Verbund die Empfehlung Verkaufen - und reduziert das Kursziel von 77,1 auf 70,1 Euro. Letzter Schlusskurs: 71,4 Euro - durchschnittliches Kursziel: 78,51 Euro. GBC Investment Research nimmt für Wolftank-Adisa die Empfehlung mit einem Kaufen wieder auf (Mitte November mit einem Kaufen, Kursziel 19,8 Euro eingestellt) - und nennt 20,0 Euro als Kursziel. Letzter Schlusskurs: 12,9 Euro - durchschnittliches Kursziel: 21,75 Euro.< »EVN. Heute ist Nachweisstichtag-Tag für die Dividendenzahlung 2022/23 in Höhe von 1,14 Euro je Aktie. < »Kontron schließt 3 Großaufträge im Bahnbereich im Wert von über 100 Mio. Euro ab. Dabei geht es um die Möglichkeit einer reibungslosen Migration und Koexistenz zwischen GSM-R und dem Mobilfunksystem der nächsten Generation (Future Railway Mobile Communication Systems (FRMCS)).< »Marinomed hat den ersten Patienten in eine klinische Studie eingeschlossen, in der die befeuchtenden Eigenschaften von Carragelose-Augentropfen bei Patienten mit leichtem bis mittelschwerem Trockenem Auge untersucht werden. Während das Produkt eine gültige Zertifizierung gemäß der Medizinprodukterichtlinie (MDD) besitzt, unterstützt die Studie die Umstellung auf die neue Medizinprodukteverordnung (MDR). Die Markteinführung von Carragelose-Augentropfen in Österreich ist für 2024 geplant. Darüber hinaus ist ein Business Development Prozess für die Verpartnerung des Produktes außerhalb Österreichs in vollem Gange. Neben den Augentropfen ist für 2024 auch die Markteinführung des allergenblockierenden Carragelose-Nasensprays geplant.< »Rath erwirbt 33% der Anteile an der Avanee Refsol India. Gemeinsam mit den Partnern wird eine Produktion in Visakhapatnam (Bundesstaat Andhra Pradesh) aufgezogen. Der Start der Produktion ist mit Anfang des Jahres 2025 geplant. Über einen Zwei-Stufenplan sind 20.000 Tonnen Jahreskapazität an Feuerfestprodukten geplant.< »Internationale Unternehmensnews. Der Ticketvermarkter CTS Eventim <DE0005470306> hat das vergangene Jahr dank eines Endspurtes besser abgeschlossen als in Aussicht gestellt. Auf Basis vorläufiger Zahlen kletterte der Umsatz 2023 um 22,5 Prozent auf knapp 2,36 Milliarden Euro. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA legte um fast ein Drittel auf 501,4 Millionen Euro zu. Die vollständigen Zahlen will der Vorstand am 26. März vorlegen. Deutschland fließen durch den Verkauf eines Teils der Staatsbeteiligung an der DHL Group <DE0005552004> mehr als zwei Milliarden Euro zu. Die staatliche Förderbank KfW verkaufte 50 Millionen Aktien für 43,45 Euro je Stück. Der Maschinenbauer Heidelberger Druck <DE0007314007> hat in den ersten neun Monaten seine Erlöse dank eines besser laufenden Geschäfts im Verpackungssegment fast auf Vorjahresniveau halten können. Der Umsatz sank um 2,5 Prozent auf 1,69 Milliarden Euro. Beim operativen Gewinn sieht es dagegen unter anderem wegen eines Sparprogramms besser aus. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA legte um acht Prozent auf 135 Millionen Euro zu. Unter dem Strich ging der Gewinn in den ersten drei Quartalen etwa wegen höherer Steuern und gestiegener Zinsaufwände für Pensionen um gut ein Drittel auf 34 Millionen Euro zurück. Die Ziele für das Geschäftsjahr 2023/24 bestätigte das Unternehmen. Der Technologiekonzern Jenoptik <DE0006229107> hat 2023 vor allem von einer starken Nachfrage aus der Halbleiterindustrie profitiert. 2023 legte das EBITDA nach vorläufigen Berechnungen um 14 Prozent auf 210 Millionen Euro zu. Der Umsatz kletterte um neun Prozent auf etwa 1,07 Milliarden Euro. Der angeschlagene Energietechnikkonzern Siemens Energy <DE000ENER6Y0> hat im ersten Geschäftsquartal von dem milliardenschweren Verkauf von Anteilen seines Indien-Geschäfts (18% um rund 1,7 Mrd. Euro) an den früheren Mutterkonzern Siemens <DE0007236101> profitiert. Nach Steuern stand daher per Ende Dezember ein Gewinn von knapp 1,6 Milliarden Euro. Im Vorjahr hatte Siemens Energy wegen der Probleme mit dem Windanlagenbauer Gamesa einen Verlust von 598 Millionen Euro verzeichnet. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis erreichte mit 208 Millionen Euro die schwarzen Zahlen, nach einem Verlust von 282 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Umsatz nahm vergleichbar um 12,6 Prozent auf 7,65 Milliarden Euro zu. Der Softwareanbieter Teamviewer <DE000A2YN900> will nach einem Gewinnsprung im vergangenen Jahr erneut profitabler werden. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowie vor Sondereffekten soll der Gewinn 2024 mindestens 43 Prozent vom Umsatz ausmachen. Vergangenes Jahr stieg die operative Marge von 41 auf 42 Prozent. Beim Umsatz peilt der Anbieter von Fernwartungssoftware ein Plus auf 660 bis 685 Millionen Euro an, das wäre ein währungsbereinigter Anstieg zwischen 7 und 11 Prozent. Im Vorjahr erreichte der Konzern mit einem Plus von 11 Prozent auf 626,7 Millionen Euro Umsatz seine Prognose in der unteren Hälfte. Der Nettogewinn legte um gut zwei Drittel auf 114 Millionen Euro zu. Das Geschäft der Foto-App Snapchat hat die Wall Street erneut schwer enttäuscht. Die Aktie der Betreiberfirma Snap <US83304A1060> fiel im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als 31 Prozent. Snap verfehlte die Umsatzerwartungen von Analysten und schreckte mit einer überraschend hohen Verlustprognose für das laufende Quartal auf. Der Snap-Umsatz legte im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 1,36 Milliarden Dollar zu. Unterm Strich gab es einen Verlust von gut 248 Millionen Dollar nach roten Zahlen von 288,5 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Für das laufende Quartal stellte Snap einen Umsatz zwischen 1,095 und 1,135 Milliarden Dollar in Aussicht. Zugleich rechnet das Unternehmen mit einem Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 55 und 95 Millionen Dollar. Nach einer Rückkehr in die Gewinnzone will der Windanlagenbauer Vestas <DK0061539921> im neuen Geschäftsjahr seine Profitabilität deutlich verbessern. So soll bereinigte EBIT-Marge auf vier bis sechs Prozent steigen, der Umsatz soll auf 16 Milliarden bis 18 Milliarden Euro zulegen. Im vergangenen Jahr konnte Vestas wieder schwarze Zahlen schreiben. So erzielte der Windanlagenbauer 2023 ein bereinigtes EBIT von 231 Millionen Euro, nachdem er im Jahr einen Verlust von 1,15 Milliarden Euro gab. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf rund 15,4 Milliarden Euro.< <APA/dpa-AFX/Bloomberg/Reuters/red>

 

(HDAX-Index, heute)

TeamViewer SE 6,93%SMA Solar 5,18%AIXTRON SE 3,17%Evotec SE 2,83%Nordex SE 2,78%Delivery Hero SE 2,58%BMW AG 2,38%Dr Ing hc F Porsche 2,09%Mercedes-Benz 1,84%Hannover Rück AG 1,72%CompuGroup -13,15%Deutsche Post AG -3,88%Infineon -3,42%Redcare Pharmacy -3,18%Deutsche Bank AG -2,59%MorphoSys AG -2,34%HelloFresh SE -2,31%Stabilus SE -2,02%Fraport -1,47%Jenoptik AG -1,15%

 

(ATXPrime-Index, heute)

ANDRITZ AG 1,34%Rosenbauer AG 1,03%Wienerberger AG 0,97%DO & CO AG 0,78%Frequentis AG 0,74%Agrana 0,74%RHI Magnesita NV 0,50%S IMMO AG 0,40%Marinomed Biotech 0,40%Zumtobel Group AG 0,33%Warimpex -4,00%voestalpine AG -3,95%POLYTEC Holding -3,07%Semperit AG Holding -2,50%BAWAG Group AG -2,09%Addiko Bank AG -1,92%AMAG  -1,72%EVN AG -1,26%SBO -1,27%Verbund AG -1,12%