Die Bechtle-Aktie bietet nach Einschätzung der Analysten von MWB Research aktuell eine Einstiegsgelegenheit. Das Analysehaus stufte das Papier gestern von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch und wertet die jüngsten Kursverluste als fundamentale Übertreibung. Trotz eines vorsichtigen Ausblicks für das laufende Jahr untermauern Rekordzahlen aus dem Schlussquartal 2025 die operative Stärke des IT-Dienstleisters.

  • Geschäftsvolumen 2025: Rund 8,6 Mrd. Euro (+8 %)
  • EBT (Gesamtjahr): Rund 324 Mio. Euro
  • EBT (Q4 2025): Über 121 Mio. Euro (Rekordwert)
  • Umsatz 2025: Rund 6,4 Mrd. Euro (+2 %)

Rekordquartal trifft auf vorsichtigen Ausblick

Verantwortlich für den vorangegangenen Druck auf den Aktienkurs war vor allem die vorsichtige Prognose des Vorstands für das Geschäftsjahr 2026. Thomas Olemotz warnte bei der Vorlage der vorläufigen Zahlen vor einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld. Insbesondere potenzielle Lieferengpässe und deutliche Preiserhöhungen seitens der Hersteller könnten die Margen im Jahresverlauf belasten.

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Dabei lieferte Bechtle zum Ende des vergangenen Jahres operativ stark ab. Das vierte Quartal 2025 markierte mit einem Vorsteuerergebnis (EBT) von über 121 Millionen Euro das erfolgreichste Quartal der Unternehmensgeschichte. Die Dynamik beim Geschäftsvolumen beschleunigte sich in diesem Zeitraum signifikant auf ein Plus von über 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Strukturelle Treiber stützen das Geschäft

Kann die IT-Nachfrage trotz der makroökonomischen Risiken stabil bleiben? MWB Research bejaht dies und verweist auf die ungebrochene Dynamik bei der Cloud-Migration und dem Thema Cybersicherheit. Zusätzlich sorgt das bevorstehende Ende des Supports für Windows 10 für einen notwendigen Erneuerungszyklus der IT-Infrastruktur in vielen Unternehmen, was die Hardware-Nachfrage stützen dürfte.

Besonders der Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) beeinflusst den Markt derzeit massiv. Während Investitionen in diesem Sektor zu punktuellen Angebotsengpässen und steigenden Preisen führen, treibt der Bedarf an leistungsfähiger Hardware das Geschäftsvolumen an. Die Analysten von MWB Research erwarten für 2026 eine Stabilisierung der Erträge auf hohem Niveau, was die aktuelle Bewertung der Aktie nach dem Kursrutsch attraktiv erscheinen lässt.

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