Newmont Mining präsentiert sich aktuell als Paradebeispiel einer gespaltenen Marktmeinung. Während die Aktie von einem historischen Goldrausch profitiert und seit Jahresbeginn um beeindruckende 117 Prozent zugelegt hat, mehren sich die warnenden Stimmen. Großinvestoren ziehen sich zurück, Analysten sprechen von „Visibilitätsrisiken" – und das ausgerechnet zum Zeitpunkt, an dem Gold die Marke von 4.200 Dollar je Unze überschreitet. Steht der Goldproduzent vor einer Korrektur oder ist die Skepsis übertrieben?

Institutionelle Anleger nehmen Gewinne mit

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Korea Investment CORP reduzierte seine Position im zweiten Quartal 2025 drastisch um 17,2 Prozent und verkaufte fast 200.000 Aktien. Der südkoreanische Staatsfonds hält nun noch knapp eine Million Papiere im Wert von rund 56 Millionen Dollar. Diese Bewegung deutet darauf hin, dass institutionelle Investoren die aktuellen Kursniveaus nahe des 52-Wochen-Hochs von 98,29 Dollar zur Gewinnmitnahme nutzen. Ein klassisches Warnsignal, wenn große Player das Parkett verlassen.

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Goldpreis als Zünglein an der Waage

Das fundamentale Dilemma liegt auf der Hand: Newmonts Bewertung hängt massiv am Tropf des Goldpreises. Eine am 28. November veröffentlichte Analyse warnt explizit vor dieser Abhängigkeit. Sollte das Edelmetall unter die kritische Schwelle von 4.100 Dollar rutschen, wäre die aktuelle Premium-Bewertung kaum noch zu rechtfertigen. Verschärfend kommt hinzu, dass für das vierte Quartal mit rückläufiger Produktion gerechnet wird – bedingt durch sinkende Erzgehalte und anstehende Wartungsarbeiten.

Dennoch bleibt die operative Basis stark. Im dritten Quartal übertraf Newmont mit einem Gewinn je Aktie von 1,71 Dollar die Erwartungen von 1,27 Dollar deutlich. Der Umsatz kletterte um 20 Prozent auf 5,52 Milliarden Dollar. Die am 22. Dezember fällige Quartalsdividende von 0,25 Dollar unterstreicht die solide Kassenlage.

Optionshändler positionieren sich

Auffällig ist die ungewöhnlich hohe Aktivität im Optionsmarkt am 28. November. Solche Spitzen gehen typischerweise bedeutenden Kursbewegungen voraus oder signalisieren, dass Händler sich gegen Volatilität absichern. Die Frage bleibt: Setzen Profis auf einen Ausbruch nach oben – oder bereiten sie sich auf Turbulenzen vor?

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