Netflix Aktie: Zahlen, Ziele, Zuversicht
Erste Group hat Netflix am 24. März von „Hold" auf „Buy" hochgestuft — und damit eine Einschätzung untermauert, die sich unter Analysten zunehmend durchsetzt. Der Streaming-Konzern wächst schneller als die Konkurrenz, und die Zahlen sprechen eine klare Sprache.
Analyst Hans Engel von Erste Group begründet das Upgrade mit überdurchschnittlichem Wachstum bei Umsatz und Gewinn je Aktie. Für 2026 erwartet er einen Konzernumsatz von rund 52 Milliarden US-Dollar — ein Plus von etwa 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Netflix selbst peilt für das Gesamtjahr 50,7 bis 51,7 Milliarden Dollar an, bei einer operativen Marge von 31,5 Prozent nach 29,5 Prozent im Jahr 2025. Der freie Cashflow soll auf rund 11 Milliarden Dollar steigen.
Werbetier und Inhalte als Wachstumstreiber
Ein wesentlicher Hebel ist das werbefinanzierte Abo-Modell. Die Werbeerlöse sollen sich 2026 auf rund 3 Milliarden Dollar verdoppeln. Parallel investiert Netflix rund 20 Milliarden Dollar in neue Inhalte — eine Summe, die das Abonnentenwachstum stützen soll. Ende 2025 zählte der Dienst bereits 325 Millionen Nutzer, nach einem Zuwachs von 23 Millionen im Jahresverlauf.
Auch Citi nahm die Coverage am 18. März mit einem „Buy"-Rating wieder auf. Die Analysten verweisen auf Margenpotenzial, erwartete Preiserhöhungen im US-Markt und verstärkte Aktienrückkäufe — letztere wurden möglich, nachdem Netflix den Kauf von Warner Bros. Discovery-Assets abgesagt hatte. Für diesen Rückzug erhielt Netflix eine Vertragsauflösungsgebühr von 2,8 Milliarden Dollar. Das durchschnittliche Kursziel der Analysten liegt bei 114,35 Dollar; die Aktie schloss zuletzt bei 92,28 Dollar.
Q1-Zahlen am 16. April
Am 16. April legt Netflix die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vor. Der Konsens erwartet einen Quartalsumsatz von 12,17 Milliarden Dollar — ein Anstieg von 15,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie wird auf 0,76 Dollar geschätzt.
Erwähnenswert ist zudem, dass CFO Spencer Neumann Anfang März 28.630 Aktien zu je 97 Dollar verkaufte — im Rahmen eines bereits im Oktober 2025 aufgesetzten Handelsplans. Solche Transaktionen folgen festen Regeln und sind kein Indikator für eine veränderte Einschätzung des Managements zur Geschäftslage.
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