Nel Asa-Aktie: Die ganze Wahrheit!
Der norwegische Wasserstoff-Pionier Nel ASA gleicht heute wieder einmal einem Seiltänzer ohne Netz. Während der Aktienkurs mit rund 0,19 Euro (ca. 2,25 NOK) nahe mehrjähriger Tiefststände dümpelt, spiegelt das tiefe Misstrauen der Anleger die prekäre Lage wider. Es ist ein dramatisches Bild: Die Auftragsbücher schmelzen in beängstigendem Tempo dahin, während das Management alles auf eine einzige technologische Karte setzt.
Das Schweigen der Auftragsbücher
Die Zahlen sprechen eine Sprache der Krise. Der Auftragsbestand kollabierte binnen eines Jahres um 47 % auf magere 984 Millionen NOK. Noch erschreckender ist der operative Stillstand: Der Auftragseingang brach zuletzt um 64 % gegenüber dem Vorjahr ein. Diese finanzielle Schieflage hat bereits zu harten Einschnitten geführt. Rund ein Fünftel der Belegschaft musste Anfang 2025 gehen, und die Elektrolyseur-Produktion in Herøya stand zeitweise still. Dass die Aktie weit unter ihrem Substanzwert gehandelt wird, zeigt, dass der Markt nicht an ein schnelles Comeback glaubt.
Die Alles-oder-Nichts-Wette
Doch Nel ASA gibt nicht kampflos auf. Mit der „Next-Generation Pressurized Alkaline“-Plattform versucht der Vorstand die Flucht nach vorn. Unterstützt durch EU-Fördergelder in Höhe von bis zu 135 Millionen Euro soll diese Technologie die Wasserstoffkosten drastisch senken. Der Plan ist ambitioniert: Der kommerzielle Start ist für die erste Jahreshälfte 2026 vorgesehen, die industrielle Skalierung soll ab 2027 folgen. Das Ganze finanziert durch schwindende Reserven, die Ende 2025 noch bei etwa 1,76 Milliarden NOK lagen.
Fazit: Schicksalstag im Februar
Analysten bleiben skeptisch; viele raten zum Verkauf, da der technologische Umbau Zeit frisst, die Nel kaum noch hat. Der nächste entscheidende Termin ist der 4. März 2026 (vereinzelt auch Ende Februar avisiert), wenn die Zahlen zum vierten Quartal präsentiert werden. Dann muss das Management liefern – nicht nur Visionen, sondern echte Aufträge.
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