Mutares schließt das Jahr 2025 mit gleich zwei operativen Deals ab: Die Münchener Beteiligungsgesellschaft verkauft ihre italienische Tochter Conexus und übernimmt zeitgleich zwei Automobilzulieferer in China. Die Doppelmeldung unterstreicht die hohe Transaktionsgeschwindigkeit des SDAX-Konzerns – und zeigt, wie konsequent das Management das Portfolio rotiert.

Die wichtigsten Fakten:
* Conexus wird an italienische Private-Equity-Gruppe ATS verkauft
* 67% der Anteile an HSR und HST in China übernommen
* Neue Einheiten bringen fast 100 Millionen Euro Umsatz
* Closing bei Conexus für Q1 2026 erwartet

Erfolgreicher Exit in Italien

Der Verkauf von Conexus an ATS – Advance Technologies System markiert einen profitablen Abschluss der Restrukturierung. Mutares hatte das Unternehmen 2022 als "Sirti Energia" übernommen und seither erfolgreich in die Bereiche Rechenzentren und private Anschlüsse expandiert. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete Conexus einen Umsatz von 104 Millionen Euro bei einem EBITDA von 8 Millionen Euro.

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Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Quartal 2026 erwartet, steht jedoch noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen – insbesondere des italienischen "Golden Power"-Regimes. Der Exit dürfte Barmittel freisetzen, die Mutares für weitere Akquisitionen nutzen kann.

Expansion im Automobilzuliefergeschäft

Parallel verstärkt sich Mutares im asiatischen Markt. Am 29. Dezember 2025 wurde die Übernahme von 67% der Anteile an Hwaseung Special Rubber (HSR) und Hwaseung Auto Parts (HST) abgeschlossen. Verkäufer ist die börsennotierte koreanische Hwaseung Corporation.

Die beiden Einheiten werden in das Portfolio-Unternehmen Amaneos China integriert. Rund 600 Beschäftigte arbeiten in zwei Produktionsstätten in Taicang an Gummidichtungen und Schläuchen für OEMs wie GM, VW, Hyundai, Kia und Xiaomi. Die Integration soll erhebliche Kostenvorteile heben und die Position im Segment Automotive & Mobility stärken.

Portfolio-Rotation beschleunigt sich

Die Doppelmeldung zeigt das Mutares-Geschäftsmodell in Reinform: Reife Beteiligungen werden monetarisiert, sobald die Wertschöpfungsziele erreicht sind. Gleichzeitig akquiriert das Unternehmen neue Sanierungsfälle mit Wertsteigerungspotenzial. Nach dem vollständigen Ausstieg bei Steyr Motors im November 2025 liefert das Management nun nahtlos weitere Erfolgsmeldungen. Die operativen Aktivitäten zum Jahreswechsel belegen: Die "Buy-and-Build"-Strategie wird auch 2026 konsequent umgesetzt.

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