Mutares Aktie: Portfolio-Umbau
Während sich die Börsen über Neujahr eine Auszeit gönnen, schafft Mutares Fakten. Der Münchner Private-Equity-Investor verkauft seine italienische Beteiligung Conexus an ATS und schließt gleichzeitig die Übernahme zweier chinesischer Automotive-Zulieferer ab. Zwei Transaktionen, die das Geschäftsmodell der Holding in Reinform zeigen: sanieren, entwickeln, verkaufen – und parallel neue Turnaround-Kandidaten ins Portfolio holen.
Conexus verlässt das Portfolio
Der Exit der Conexus S.p.A. markiert einen erfolgreichen Turnaround-Abschluss. Der italienische Spezialist für Energieinfrastruktur erwirtschaftete 2024 rund 104 Millionen Euro Umsatz bei einem EBITDA von etwa 8 Millionen Euro. Das Closing mit dem strategischen Käufer ATS soll bereits im ersten Quartal 2026 erfolgen.
Für Mutares bedeutet der Verkauf frische Liquidität und einen positiven Effekt auf den Net Asset Value. Die Erlöse aus solchen Exits finanzieren sowohl neue Akquisitionen als auch die Dividendenpolitik des Unternehmens.
China-Expansion für Amaneos abgeschlossen
Parallel zum Italien-Verkauf meldet Mutares Vollzug in Asien. Die Übernahme von Hwaseung Special Rubber und Hwaseung Auto Parts ist final. Beide Einheiten werden in das Portfoliounternehmen Amaneos integriert und stärken dessen Position im chinesischen Automobilmarkt.
Die wichtigsten Eckdaten:
- Gemeinsamer Umsatz der beiden Einheiten: knapp 100 Millionen Euro
- Produktfokus: Gummischläuche, Dichtungen und weitere Automobilkomponenten
- Ziel: Synergien in Einkauf und Vertrieb der Amaneos-Gruppe
Aktie stabilisiert sich um 30 Euro
Die Mutares Aktie beendete das Börsenjahr 2025 bei rund 30 Euro. Nach einem volatilen Jahr sendet das Management mit den aktuellen Transaktionen ein Signal der operativen Stärke. Die Balance zwischen Zukäufen und Verkäufen bleibt intakt, die Exit-Pipeline funktioniert.
Sobald die Erlöse aus dem Conexus-Verkauf in der Bilanz sichtbar werden, dürfte sich der Blick der Anleger auf die nächsten Portfolio-Entwicklungen richten. Die Integration der China-Töchter im ersten Quartal wird zeigen, ob die erhofften Synergieeffekte greifen.
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